Weltberühmte Tiere im Wasser

Flipper

Flipper ist eine tierische Hauptfigur in vielen amerikanischen Kinofilmen und Fernsehserien. Nach der Kinoverfilmung 1963 mit Delfin-Weibchen Mitzi (* 1958; † 1972) als Flipper folgte die Erstausstrahlung der Fernsehserie 1964 bis 1967 auf NBC. Die Titelrolle wurde von insgesamt fünf weiblichen großen Tümmlern gespielt. Auch im Wasser gibt es tierische Stars: Flipper (engl. "Flosse") ist der Inbegriff tierischer Intelligenz. Der Delfin kommt auf "Ruf unter Wasser" seiner besten Kumpels Sandy und Bud und rettet die Brüder immer wieder vor Bösewichten und Gefahren. Flipper wird zum liebenswerten, perfekten Beschützer der eine menschenähnliche Intelligenz und moralische Integrität zu haben scheint.

"Flipper" wurde ein weltweiter Erfolg und überall ließ sie Kinder - und Erwachsene - davon träumen, selbst einmal Freund eines Delfins sein zu können. Das schnatternde Lachen von Flipper wurde in Hollywood aufgenommen,der Synchronsprecher Mel Blanc lieh Flipper seine Stimme, es klingt jedoch nicht so, wie Delfine in Wirklichkeit klingen. Delfintrainer Ric O'Barry liebte Delfine und wusste alles über Delfine, er aß und schlief mit seinen Delphinen ein. Er ließ Lautsprecher in ihre Becken montieren und stellte fest, dass sie Strauß-Walzer liebten und bei Gitarrenakkorden ihre Köpfe aus dem Wasser streckten und andächtig zuhörten. Delfine sind gelehrig, sehr geschickt und verspielt wie junge Hunde - und ebenso gutmütig. Im Durchschnitt schaffte die "Flipper"-Filmcrew eine Folge pro Woche, 88 waren es ingesamt. Die Aufnahmen fanden an unterschiedlichen Orten statt: die Überwasseraufnahmen im Seaquarium, die Unterwasseraufnahmen vor den Bahamas. Die Reisen zu den Bahamas waren purer Stress für die Delfine, die in Kisten mit dem Flugzeug transportiert wurden. Ric O'Barry wich deswegen nicht von ihrer Seite und pflegte sie, rieb ihre Augen mit Vaseline ein und benetzte ihre Schnauzen mit Wasser.

Je länger die Dreharbeiten dauerten, desto gereizter reagierten die Delfine. Sie litten unter großem Stress, immer öfter schlugen sie mit der Schwanzflosse aufs Wasser. Diese Imponiergeste machte vor allem den jüngsten Darsteller der Serie, Tommy Norden, Angst. Das wiederum behinderte die Dreharbeiten, denn Flipper sollte schließlich der Freund aller Kinder sein.

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Quelle: Filme von Flipper
Dank Flipper wuchs die Beliebtheit der Delfine enorm: 3 Delfinarien gab es weltweit, bevor die Dreharbeiten zu Flipper begannen - heute sind es 200 und 60 sind davon in Europa.

Nach den Dreharbeiten zu "Flipper" wurden Susie und Kathy, die beiden Haupt-Darstellerinnen überflüssig. Sie schwammen einsame Runden im Seaquarium in Miami. Susie wurde später als "Original-Flipper" an einen Wanderzirkus nach Europa verkauft, sie starb kurz darauf an einer Lungenentzündung. Kathy starb im Seaquarium in den Armen von Ric O'Barry, der sofort zu ihr ins Wasser sprang als er sah, wie schlecht es ihr ging. Ric O'Barry wurde Aktivist und befreite später Delfine aus der Gefangenschaft.



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Moby Dick

Moby Dick, der Wal - Der aus 3 Bänden bestehende Roman "The Whale" aus dem Jahr 1851 erzählt von der schicksalhaften Fahrt des Walfangschiffes „Pequod“, dessen einbeiniger Kapitän Ahab mit blindem Hass den weißen Pottwal jagt, der ihm das Bein abgerissen hat. die Ich-Erzählung des Matrosen Ismael, der ursprünglich aus einer guten Familie stammt, sich aber entscheidet, als Matrose zur See zu fahren, weil ihm das Festlands überdrüssig wird. Ismael hat bereits einige Fahrten auf Handelsschiffen hinter sich, will nun aber auf einem Walfänger anheuern. Kapitän Ahab erklärt seiner Mannschaft in einer pathetischen, der Manipulation dienenden Szene das wahre Ziel der Fahrt. Er will Moby Dick, den weißen Wal, der ihm das Bein abgerissen hat, jagen und erlegen. Als Anreiz für die Mannschaft nagelt er eine Golddublone an den Hauptmast, die derjenige erhalten soll, der den Wal als erster sieht. Die Mannschaft des charismatischen, wahnsinnigen Kapitäns Ahab verfolgen dessen Ziele, die Jagd auf Moby Dick beginnt. Als Ahab und Moby Dick aufeinandertreffen, zieht der Wal den Kapitän unter Wasser und versenkt die Pequod. Ismael wird über Wasser gehalten und von einem Walfänger als einziger Überlebender gerettet. Reale Hintergründe für die Schilderungen in Moby-Dick waren Herman Melvilles eigene Erfahrungen. Moby Dick ist nicht nur bösartig, sondern auch mindestens genau so schlau … Der tödliche Zweikampf diente als Vorlage für zahlreiche Verfilmungen.

 

 

Im Herzen der See

 

www.warnerbros.it/HeartOfTheSea

 

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Der Weiße Hai

Er ist der typische tierischste Anti-Held, der Weiße Hai. 1975 inszenierte Erfolgsregisseur Steven Spielberg nach dem gleichnamigen Roman von Peter Benchley die Gruselstory über einen gefräßigen Killerhai. Am beliebten Badestrand des fiktiv Seeörtchens Amity terrorisiert der Hai die Badegäste und schnappt sich unvorsichtige Bootfahrer. Vorlage für die Geschichte war eine Haiunfallserie mit fünf Opfern an der Küste New Jerseys im Jahr 1916. "Der Weiße Hai" gilt bis heute als einer der besten Thriller, er ist der Klassiker des Horror- und Actionfilms und hatte drei Fortsetzungen. Um den Hai überzeugend zu präsentieren, wurden die Haifilmer Ron und Valerie Taylor engagiert. Die Szene mit dem Käfig kam mehr zufällig zustande, denn ein großer weißer Hai verfing sich in der Kette, die Käfig und Boot verbunden hatte. Der Hai versuchte sich mit aller Kraft zu befreien, so entstanden die ausdrucksstarken Aufnahmen.

 

von Steven Spielberg, mit Richard Dreyfuss und Steven Spielberg

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Der weiße Hai 2

Vier Jahre später sucht der riesige Weiße Hai erneut die Gewässer Amitys heim. Zwei Taucher werden an dem Wrack der 'Orca' angegriffen und eine Wasserskifahrerin wird vom Hai attackiert. Das Boot wird ebenfalls angegriffen, jedoch explodiert es, ehe die Bootsführerin vom Hai getötet werden kann. Am Strand wird ein fürchterlich zugerichteter Orca mit riesigen Bisswunden gefunden. Polizeichef Martin Brody beobachtet ständig die Gewässer, doch seine ständige Präsenz macht den Bürgermeister – der die Abschreckung der Touristen fürchtet – unruhig. Eine Gruppe Jugendlicher, darunter die beiden Söhne von Brody, Michael und Shawn, unternehmen einen Bootsausflug und werden vom Hai angegriffen. Michael wird dabei fast getötet. Als Brody die zerstörten Boote findet, bemerkt er ein durch das Wasser verlaufendes Starkstromkabel, er schlägt mit einem Ruder auf das Kabel und provoziert damit den Hai so sehr, dass dieser in das Kabel beißt und getötet wird.

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(Quelle: Film Der weisse Hai)

 

 



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Hallo Robbie!

Hallo Robbie! ist eine deutsche Fernsehserie, die am 21. September 2001 das erste Mal im ZDF ausgestrahlt wurde. Die Dreharbeiten mit der Seelöwin Robbie finden vor der traumhaften Kulisse Rügens statt. Zahlreiche Aufnahmen - auch mit anderen Seehunden - wurden in der Seehundstation Friedrichskoog und an der Nordseeküste aufgezeichnet. Die Seelöwendame Robbie erlebt spannende Abenteuer, wenn es darum geht zu helfen oder Leben zu retten, zeigt sie immer vollen Einsatz, selbst wenn sie selbst dabei in Gefahr gerät. Die tierischen Darsteller für Robbie sind die Seelöwen Chico und Tino.

Viele weitere Filme der Serie "Hallo Robbie" im Internet bei YoyTube 

 

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Free Willy – Ruf der Freiheit

Free Willy handelt von einem Orca der als Jungtier in Gefangenschaft geraten ist. Der Film dreht sich um die Freundschaft des Jungen Jesse, der seine Schmierereien in einem Vergnügungspark beseitigen soll und und sich dabei mit Willy und den Mitarbeitern des Parks anfreundet. Der Junge bringt dem als schwierig geltenden Orca Kunststücke bei und darf mit ihm auftreten. Leider misslingt der Auftritt und Jesse beschließt, von seinen Pflegeeltern auszureißen, um seine Mutter zu suchen. Als Jesse sich von Willy verabschiedet, entdeckt er, dass der Parkbesitzer Willy wegen Versicherungsgeldern töten will. Zusammen mit Rae und Randolph, den befreundeten Mitarbeitern des Parks, rettet er in einer dramatischen Aktion den Orca und setzt ihn im Meer aus. Als die Verfolger ihm den Weg ins offene Meer versperren, gelingt Willy die Flucht in die Freiheit mit einem gewaltigen Sprung. Mittlerweile gibt es den vierten Teil der beliebten Familienfilm- Reihe und diese drei Fortsetzungen:


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1995: Free Willy 2 – Freiheit in Gefahr

Einige Jahre sind vergangen, Jesse und seine beiden Pflegeeltern Annie und Glen wollen Urlaub machen. Die Vorfreude auf den Urlaub wird jedoch durch die schlechte Nachricht getrübt, dass Jesses Mutter, auf die er immer sehnsüchtig gewartet hatte, gestorben ist. Jesses Halbbruder Elvis begleitet die drei von nun an, worüber Jesse alles andere als erfreut ist, zumal der sich als notorischer Lügner entpuppt. Beim Wiedersehen mit seinem Freund gibt es für Jesse jedoch eine schöne Überraschung, denn Randolph hat Willy und dessen Familie entdeckt. Die Wale halten sich in einer Bucht auf. Jesse schafft es, Randolphs hübsches Patenkind Nadine mit seiner außergewöhnlichen Freundschaft zu Willy zu beeindrucken und der Urlaub entpuppt sich als voller Erfolg. Doch eines Nachts läuft ein Öltanker auf Grund, Jesse und seine Freunde versuchen, die in der Bucht von dem Öl eingeschlossenen Wale zu retten. Sie müssen viele Hindernisse bewältigen, als dann auch noch das ausgelaufene Öl durch eine Explosion auf dem Tanker in Brand gerät, scheint die Situation aussichtslos...

 

 

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1997: Free Willy 3 – Die Rettung

Der mittlerweile 17-jährige Jesse arbeitet zusammen mit seinem Freund Randolph auf einem Forschungsschiff für Orcawale. Der 10-jährige Kapitänssohn Max soll die Techniken des Walfanges erlernen, da es Tradition in Max' Familie ist. Als er mit der Harpune zum ersten mal einen Orca erlegen soll, kommt es zu einem Unfall, bei dem er über Bord geht und vom Orca Willy gerettet wird. Von nun an ändert sich seine Einstellung gegenüber den Walen. Als Jesse die Botany Bay ausspioniert, um Beweise für einen Walfänger zu suchen, trifft er auf Max. Die Beiden werden Freunde, Jesse zeigt Max das wahre Wesen der Wale. Am Ende verfolgen sie mit ihrem Forschungsschiff den Walfänger gemeinsam und rammen ihn, bevor Willy mit der Harpune erlegt werden kann. Max' Vater geht dabei über Bord und verfängt sich in einem Fischernetz. Es scheint, als würde er ertrinken, doch im letzten Moment wird er von Willy gerettet, der den Vater wieder zur Wasseroberfläche bringt. Die Crew des Walfänger wird von der Küstenwache unter Arrest gestellt, Max Vater hat seine Einstellung zu dem Walfang geändert und Willy wird Vater, die Geburt des Orkajungen wird gezeigt.

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2010: Free Willy – Rettung aus der Piratenbucht

Die junge Kirra stammt aus Australien und will einen Sommer bei ihrem Großvater in Südafrika verbringen. Der betreibt dort an der Küste einen Freizeitpark namens "Piratenbucht", der allerdings ziemlich heruntergekommen ist. Als ein heftiger Sturm einen jungen Schwertwal von seiner Herde abtreibt und er sich in der Lagune verirrt, findet Kirra das Tier, freundet sich mit ihm an und gibt ihm den Namen "Willy". Gus wittert das große Geschäft und will mit ihm als neue Attraktion Besucher anlocken, doch auch Rolf, sein skrupelloser, habgieriger Konkurrent, möchte den Orca für seinen Vergnügungspark als Lockmittel missbrauchen. Kirra muss einsehen, dass Willy ohne seine Artgenossen in freier Wildbahn kaum Überlebenschancen hat. Sie sucht einen Weg, wie man Willy wieder seine Freiheit schenken kann. Die Mission scheint unmöglich, doch dann hat Kirra die Idee, Willys Artgenossen mit einem Unterwasser-Lautsprecher anzulocken...

 

 

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Der Orca Willy, der in Wirklichkeit Keiko hieß und von den Produzenten des Films im Vergnügungspark Reino Aventura (Mexiko) entdeckt wurde. Der große Erfolg des Films führte zur Bildung der Free Willy Keiko Foundation, die für die Freilassung des Orcas kämpfte. Zwar gelang es Keiko nach dem dritten Film freizukaufen und im Atlantik auszusetzen, doch der Orca war an das Leben in Freiheit nicht gewöhnt und starb wenige Monate später an einer Lungenentzündung vor der Küste Norwegens.

 

The Free Willy Story: Keiko's Journey Home

 Reportage über die Befreiung des Orkas Keiko

Keiko war der Orca Star aus den Erfolgsfilmen "Free Willy". Keiko lebte unter sehr schlechten Bedingungen in einem kleinen Wasserareal in Mexiko-Stadt. Die Free Willy Filmemacher, Warner Brothers bildetete die Free Willy-Keiko Foundation zur Rettung des Orcas. Der Orca lebte unter erschrteckenden Bedingungen und war krank. Es wurde eine Art-Rettungs- und Rehabilitationseinrichtung am der Oregon Coast Aquarium in Newport gebaut. Keiko wurde dorthin geflogen, um ihn gesund zu pflegen. Sobald Keiko gesund war, wurde er in seine Heimatgewässer von Island geflogen, von dort schwamm Keiko in den offenen Atlantik. Er lebt heute in Freiheit und wird oft von wilden Walen begleitet. Keiko war der erste Orca in Gefangenschaft, der in seine Heimatgewässer freigelassen wurde.

 

 

Doch leider gibt es auch tragische Erfahrungen, gerade mit wilden Tieren. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, wie Tiertrainer durch ihre Tiere getötet wurden....

 

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