Die artgerechte Haltung der Hamster

Die Gesundheit der Hamster

Der Hamster gehört zu den beliebtesten Kleintieren. Der Hamster ist ein Nagetier und Dämmerungs- und Nachtaktiv. Das sollten Sie bei der Anschaffung eines Hamsters bedenken. 
In Deutschland gibt es noch freilebende Hamster. Die wildlebenden Hamster sind Feld- und Europäische Hamster. Die im Handel erhältlichen Haustier-Hamster stammen in erster Linie vom Zwerg- und Goldhamster ab. Nur wenn der Hamster der Ihnen gefällt gesund aussieht, sollten sie sich für dieses Tier entscheiden. Am besten, Sie lassen sich den Hamster gegen Abend (18 - 20 Uhr)

zeigen, dann können Sie die Bewegungen des Hamsters am besten beurteilen. Wenn der Verkäufer den Hamster nicht anfassen kann, ist das ein Zeichen, dass sich nicht genug mit dem Hamster beschäftigt wurde. Achten Sie beim Kauf des Hamsters darauf, dass er gesund aussieht und auf den Gesamteindruck und Sauberkeit des Käfigs.

Goldhamstern und Zwerghamstern sind Wühler, die gerne in der Einstreu, in Torf, Erde oder Sand wühlen. Beide brauchen eine große Lauffläche, ein Laufrad und viel Auslauf. Beide Tierarten mögen nicht besonders gern gestreichelt oder herumgetragen zu werden.

  • Zutraulich werden vorallem der Goldhamster und der Dsungarische Zwerghamster
  • Der Campbell Zwerghamster ist eher bissig, aber nicht aus Aggression, sondern weil er sich nicht gerne anfassen lässt
  • Roborowski Zwerghamster, die kleineste Zwerghamster Art, sind sehr flink und werden nur in seltenen so zutraulich, dass man sie auf die Hand nehmen kann
  • Chinesische Streifenhamster sind sehr ruhige Tiere, die hervorragend klettern können. Sie erscheinen wie eine Mischung aus einer Maus und einem Hamster,  der Schwanz ist länger und die Gestalt schlanker ist als bei den anderen Zwerghamstern

Die artgerechte Haltung des Hamsters

Der Hamsterkäfig sollte an einem ruhigen Ort stehen, da Hamster tagsüber Ruhe brauchen. Der Käfig muss unbedingt vor Zugluft geschützt werden, Hamster können schnell eine Erkältung oder sogar eine Lungenentzündung bekommen. Das Käfigzubehör sollte nicht aus Plastik bestehen, da Hamster gern daran knabbern und Teile davon verschlucken könnten.

Wichtig für einen Hamster ist die tägliche Bewegung. Für Bewegung sorgen Sie, in dem Sie dem Hamster täglich mindestens 1 Stunde Auslauf gewähren und zusätzlich ein geeignetes Laufrad zur Verfügung stellen. Sollten Sie feststellen, dass der Hamster nur noch im Laufrad läuft und andere Dinge vernachlässigt, sollten Sie das Rad nur noch ab und zu in den Käfig stellen. Das passiert jedoch meist nur bei zu kleinen Käfigen mit ungenügenden Beschäftigungsmöglichkeiten.

Als Einstreu eignet sich normales Kleintierstreu oder Pellets. Heu und Stroh sind Nistmaterial und gleichzeitig ein wichtiger Bestandteil in der Nahrung der Hamster. Auf keinen Fall sollten Sie Hamsterwatte verwenden, da die Hamster darin hängen bleiben können. Jungtiere sind darin schon gestorben, ältere Tiere haben bereits Gliedmaßen verloren.

Höhlen und Häuschen - am besten geeignet ist Holz, Ton, Keramik oder andere Naturmaterialien und Holzbrücken oder Äste und Zweige von Obstbäumen, Nussbäumen oder Buchen im Hamsterkäfig sorgen für Abwechslung. Hamster können die Äste und Zweige annagen und der Hamster kürzt seine Zähne und versorgt sich mit wichtigen Mineralien damit

  • - Blumentöpfe oder andere Gefäße gefüllt mit Heu, Stroh, Torf oder Sand werden gerne genutzt
  • - Pappröhren aus Toilettenpapierröhren oder Küchenrolle sowie Kartons mit Löchern sind geeignetes Spielzeug für den Hamster
  • - Ein Laufrad ist für den Hamster sehr wichtig, aber achten Sie beim Kauf darauf, dass die Lauffläche und eine Seite des Laufrads ganz geschlossen sind und eine Seite komplett offen ist. Außerdem sollte das Laufrad zwischen 20 und 35cm groß sein
  • - Doch selbst wenn Sie Ihren Hamster sehr gesund ernähren und auch die Haltungsbedingungen vorbildlich sind, kann es zu genetisch verursachten Krankheiten der Hamster kommen, die Sie leider nicht verhindern können

Die gesunde Ernährung der Hamster 

Eine gesunde Ernährung und die Haltung in einem großen, abwechslungsreich eingerichteten Hamsterkäfig sind Grundvoraussetzungen für die artgerechte und gesunde Hamsterhaltung.

Goldhamster und alle Zwerghamster (Dsungarischer Zwerghamster, Campbell Zwerghamster, Roborowski Zwerghamster und Chinesischer Streifenhamster) sind keine reinen Vegetarier. Neben pflanzlicher Kost brauchen die Hamster tierisches Eiweiß. Im Zoofachhandel findet man fertige Trockenfutter für Hamster oder auch Zwerghamster. Alternativ können Sie auch Mäusefutter verwenden oder sich das Futter selbst mischen.

  • - Agapornidenfutter
  • - Kanariensaat
  • - Wellensittichfutter
  • - Exotenfutter
  • - Hanfsamen
  • - Hirsekörner
  • - Grassamen
  • - Haferflocken
  • - Weizenkörner
  • - Katzenfutter mit tierischem Eiweiß ohne Zucker!
  • - getrockneter Mais
  • - Erdnüsse
  • - Rosinen
  • - Johannisbrot
  • - Trockenfrüchte, die nicht geschwefelt wurden
  • - Sonnenblumenkerne
  • - Cornflakes ohne Zucker!
  • - Erbsenflocken
  • - Haselnüsse
  • - Walnüsse
  • - getrocknetes Gemüse
  • - Bachflohkrebse (Gammarus)
  • - getrocknete Garnelen oder trockenes Schildkrötenfutter
  • - getrocknete Kräuter( wie grüner Hafer Spitzwegerich, Luzerne, Echinacea, Gartenkräuter, Kräutermischung, Wiesengras, Heu, Kräuterheu, selbst getrockneter Löwenzahn, Gänseblümchen u.ä.)
    • - Obst oder Gemüse (2-3 mal wöchentlich)
    • - Quark oder Naturjogurt (als Eiweißfutter) - kann auch mit Obst gemischt werden

Dsungarische Zwerghamster und Campbell Zwerghamster ernähren sich vorwiegend von Gräsern, Grassamen, Kräutern und Insekten. Der Anteil tierischer Nahrung beträgt ca. 40 %, Anteil Gräsersamen und Kräutersamen 40 - 50 %, Anteil andere Pflanzenbestandteile ca. 10 - 20 %.

Roborowski Zwerghamster ernähren sich überwiegend karg von Gräsern und Kräutern. Der Anteil an Gräsersamen und Kräutersamen liegt in freier Wildbahn bei um die 80 %, dazu kommt noch ein geringer Anteil tierischer Nahrung von ca. 10 % und andere Pflanzenteile von ca. 10 %.

Chinesische Zwerghamster haben ein sehr weites Futtersprektrum: Samen, Kräuter, Gräser, Getreide, Früchte und Insekten gehören dazu. Der Anteil an tierischer Nahrung liegt bei ca. 30 %, Kleinsämereien ca. 50 % und Pflanzenteile ca. 20 %.

Ein ausgewachsener Zwerghamster benötigt etwa einen Teelöffel voll Trockenfutter. Beginnen Sie mit diesen Mengen, frisst der Zwerg diese Menge bis zur nächsten Fütterung ganz weg, geben Sie etwas mehr, bunkert er sehr viel, reduzieren Sie das Trockenfutter etwas. Einen kleinen Vorrat (ruhig bis 100 g) sollte der Zwerghamster sich anlegen dürfen, er fühlt sich sicherer, wenn er ein kleines Futterdepot hat. Tauschen Sie das Futterdepot regelmäßig gegen frisches Futter aus. Zu der Futtermischung können Sie ihrem Hamster zur

Wilde Zwerghamster verbringen einen großen Teil ihrer Zeit damit, ihr Futter zu suchen. Auch Hamster in der Heimtierhaltung sollten Ihr Futter lieber einsammeln, damit sie nicht träge und fett werden, sondern durch die Futtersuche Bewegung und Beschäftigung erhalten. 

    • Eine Kolbenhirse hängt bei unseren Zwerghamstern eigentlich immer im Käfig. Mitunter wird sie allerdings in einer Nacht zerlegt und gebunkert - dann muss der Hamster etwa eine Woche warten, bis er die nächste Kolbenhirse bekommt. Alternativ kann auch eine Flachsrispe gegeben werden. 
    • Trockenfutter wird niemals in den Napf gegeben. Es sollte immer im ganzen Gehege verstreut werden, außer in den Pinkelecken verschmutzt es bei den sauberen Hamstern nicht. Wurde das Trockenfutter bisher nur im Napf gereicht, muss der Hamster das Suchen erst lernen: verstreuen Sie das Futter erst nur um den Napf herum und dann immer weiter weg, so lernt der Hamster, sich sein Futter zu suchen und ist damit am Abend schon eine ganze Weile beschäftigt. Es ist darauf zu achten, dass die Tiere ihre Kleinsämereien wirklich finden können, ggf. verstreut man einen Teil davon auf den uneingestreuten Etagen. 
    • Verstecken Sie das Trockenfutter in Heubergen, in Eierkartons und Pappröhren, dort können Sie zusätzlich Taschentücher vorstecken (aber erst, wenn der Hamster schon gelernt hat, dass er dort Futter findet) - dann braucht er länger, um dran zu kommen, und sammelt gleichzeitig Nistmaterial, im Holzlabyrinth, Erdnüsse mit Schale und Kerne werden in den Erdebuddelkasten oder in den Sand gesteckt usw. 
    • Beliebt sind auch Futterspieße, dazu spießen Sie einfach Gemüse und Obst auf Metallspieße, die es extra zu dem Zweck im Zooladen gibt, und hängen diese ins Gehege. 
    • Frischfutter kommt teilweise in den Fressnapf. Allerdings kann man auch das Frischfutter verstecken. Hängen Sie es an die Decke oder verstecken Sie es in einem Taschentuch, zerknülltem Papier, einem Pappkästchen oder einer Pappröhre. 
  • Ebenfalls sehr beliebt sind kleine Graswiesen. Dazu nehmen Sie einen Blumentopf oder eine Keramikpflanzschale und füllen diese mit ungedüngtem Torf. Dort hinein können Sie dann Verschiedenes aussähen, beliebt sind Mischungen aus Weizen, Gerste, Hafer, Gras mit einem kleinen Anteil an Kräuter wie Dill und Petersilie. Wenn das Grün ca. 10 cm hoch steht, können Sie Ihrem Hamster diese "kleinen Wiesen" zum Fressen und Auseinander nehmen in den Käfig stellen. Gewöhnen Sie ihn vorher langsam an das ungewohnte Grün.


Außerdem freuen sich die meisten Hamster über folgendes Lebendfutter:

  • - Grillen
  • - Heimchen
  • - Motten
  • - Mehlkäfer
  • - Mehlwürmer
  • - Zoophobas und andere Insekten oder Spinnen

Achtung: Bitte geben Sie Ihrem Hamster keine Zitrusfrüchte, keine Kerne von Steinobst und grundsätzlich bitte nur wenig fetthaltige Lebensmittel! Brot ist ungeeignet für Hamster, da Brot sehr viel Stärke (zu viele Kohlenhydrate, Dickmacher + Bluthochdruckgefahr) enthält. Brot enthält häufig Konservierungsstoffe, Backtriebmitte, Gewürze, Zucker und Salz. Deshalb sollten Hamster kein Brot bekommen. Als besonderes Leckerlie und ebenfalls zur Zahnpflege können Sie Ihrem Hamster gelegentlich Maisringe, Hundekuchen oder taurinfreie Katzenleckerchen geben. 


Campbell Zwerghamster und Campbellhybrieden neigen zu Diabetes, bei diesen sollte auf Obst verzichtet werden! Auch für alle anderen Zwerghamster gilt: Obst nur in winzigen Mengen und höchstens einmal in der Woche!

Äpfel, Bananen, Tomaten (ohne Grün, giftig!),Weintrauben (ohne Kern), Birnen, Kiwi und Melonen. Auch verschiedene frische Beeren können Verfüttert werden, aber bittte nur eine Beere pro Tag. 1/4  Erdbeere, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren und Brombeeren. Getrocknete Beeren sollten seltener gegeben werden.

Folgende Pflanzen sind für Hamster eher unverträglich:

Aubergine, Avocado, Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen), Kartoffeln (enthält sehr viel schlecht verdauliche Stärke im Rohzustand, grüne Stellen, Triebe und Grün sind giftig), Klee, die meisten Kohlarten, wie z. B. Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl, Papaya, Radieschen, Rettich, Rhabarber, Zwiebelgewächse wie Schnittlauch, Porree, Knoblauch und Zwiebeln.

Giftig sind unter Anderem folgende Pflanzen:

Agave, Aloe Vera, Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Bärenklau, Bärlauch, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Efeu, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Geranien, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Jakobsgreiskraut, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Kornwicken, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch. 

Symptome für Hamster- Krankheiten:

    • - Der Hamster hat eine feuchte Nase
    • - Der Hamster hat ein schlechtes Allgemeinbefinden
    • - Der Hamster bleibt länger als sonst im Häuschen
    • - Der Hamster hat Atemgeräusche
    • - Der Hamster hat einen krummer Rücken
    • - Der Hamster juckt sich stärker als sonst
    • - Der Hamster hat schwarze Tierchen im Fell
    • - Der Hamster hat Haarausfall oder eine kahle Stelle
    • - Der Hamster hat Durchfall
    • - Es ist Blut im Urin
    • - Der Hamster blutet aus After, Harnröhre oder Scheide
    • - Der Hamster erschreckt sich stärker als sonst
    • - Der zahme Hamster beißt plötzlich
    • - Der Hamster hustet
    • - Der Hamster hat eine Wucherung am Körper
    • - Der Hamster hinkt oder humpelt
    • - Der Hamster hat schorfige Stellen auf der Haut oder im Fell
    • - Die Augen des Hamsters sind weiß unterlaufen
    • - Die Augen des Hamster sind Blutunterlaufen
    • - Der Hamster bekommt ein Auge nicht auf oder nicht zu
    • - Ein Auge quillt heraus
    • - Ein Auge oder beide Augen sind verklebt
    • - Der Hamster frisst nicht
    • - Die Ohren des Hamsters sind schuppig oder nicht sauber
    • - Die Ohren des Hamsters sind verklebt
    • - Der Hamster verliert viel Gewicht
    • - Aus dem After hängt eine rote Wurst
    • - Der Hamster blutet 

Das alles können Anzeichen sein, dass Ihr Hamster nicht gesund ist. Auch wenn einige Tierärzte wenig Erfahrung mit Hamstern haben, hat ihr Goldhamster oder auch ihr Zwerghamster eine bessere Chance, wenn der Tierarzt eine Diagnose gestellt hat. 

Ein kranker Hamster braucht Ruhe. Sorgen Sie dafür, dass er tagsüber schlafen kann und beobachten Sie sein Verhalten sehr genau. Unter Umständen ist es ratsam, den Hamster vorübergehend mit einer Rotlichtlampe (Wärmelampe) zu wärmen.

Hat der Hamster Durchfall, so kann das verschiedene Ursachen haben:

  • - zu schneller Futterwechsel, ungewohntes Futter
  • - zu kaltes Futter
  • - zu viel Saftfutter bzw. Frischfutter, also Obst oder Gemüse
  • - zu warmes Futter
  • - zu viel zuckerhaltiges Futter
  • - Vergiftung durch verschimmeltes Brot (nur frisches, trockenes Brot reichen!)
  • - Vergiftung durch Zimmerpflanzen
  • - Bakterielle Infektion z.B. Colibacillose und Salmonellose oder Pastreurellose
  • - starker Stress
  • - verschmutztes Futter oder Wasser

Sofortmaßnahme bei leichtem Durchfall:

Geben Sie dem Hamster zunächst kein Saftfutter, machen Sie den Käfig sauber und sorgen Sie dafür, dass er viel Heu und getrocknete Kräuter zu Fressen bekommt. Außerdem sollten Sie den Hamster vor einer Austrocknung schützen. Achten Sie darauf, dass er regelmäßig trinkt. Trinken kann er in dem Fall normales Wasser oder abgekühlten Kamillentee sowie Pfefferminztee. Völlig weglassen sollten Sie Drops, Knabberstangen und ähnliches. Sollte sich der Durchfall nach 24 Stunden nicht verbessern bzw. hat der Hamster sehr starken Durchfall, dann sollten Sie so schnell es geht einen Tierarzt aufsuchen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um eine bakterielle Infektion handelt. Dann braucht der Hamster ein Antibiotikum. Nach der Antibiotikum-Gabe sollte der Hamster zusätzlich zur Stabilisierung der Darmflora ein Mittel mit dem Namen Bird Bene Bac bekommen. Fragen Sie ihren Tierarzt danach. Sollte der Hamster nicht fressen, können Sie ihm zum Aufpäppeln Baby Brei geben mit Gemüse, Reis, Hühnchen Fleisch o.ä. Wichtig ist, dass der Brei keinen Zucker und keinen Milchzucker enthält. Achten Sie auf die Packungsaufschrift. Sie können auch aus Haferflocken oder anderen Getreideflocken einen Brei herstellen. Dafür weichen Sie die Flocken in Wasser ein. Auf keinen Fall dürfen Sie Honig, Traubenzucker oder Haushaltszucker untermischen.

  

Zahnpflege beim Hamster

Die Hamster besitzen einen myomorphen Kauapparat, sie bewegen den Unterkiefer beim Kauen schräg. Das für Mäuseartige typische Gebiss der Hamster weist insgesamt 16 Zähne auf. In jeder Kieferhälfte befinden sich ein Nagezahn und drei Backenzähne. Eckzähne und Vorbackenzähne sind nicht vorhanden und jede Backenzahnreihe ist durch eine große zahnfreie Lücke von den Nagezähnen getrennt. Zum Zahn-Reinigen sollten frische oder getrocknete Zweige immer im Zwerghamsterkäfig vorhanden sein, gern auch mit einigen Blättern dran. 

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