Bindehautentzündung beim Vogel

Bindehautentzündung (Konjunktivitis) bei Vögeln

Es gibt verschiedene Augenerkrankungen der Ziervögel, eine der häufigsten ist die Bindehautentzündung (Konjunktivitis). Die Bindehautentzündung äußert sich bei Vögeln durch Schwellungen, wässrige Augen, milchig-eitrigen Ausfluss, Krusten und Borken an den Augenlidern und im umliegenden Gefieder sowie oft durch Brennen oder heftigen Juckreiz. Leidet ein Vogel an einer Augen- oder Bindehautentzündung, schwellen die Augenlider des betroffenen Sehorgans stark an, teilweise so stark,

dass er die Lider nicht mehr öffnen kann. Häufig kratzen sich betroffene Tiere an dem Auge, teilweise so intensiv, dass die Federn rund um das erkrankte Auge ausgerissen werden. Das geschieht, da die bei einer Augen- und Bindehautentzündung austretenden wässrige Sekrete und Eiter das umliegende Gefieder verkrusten lassen. Zerrt ein erkrankter Vogel mit den Krallen daran, reißt er sich die Federn aus der Haut. Auch blutig gekratzte Haut in der Augengegend ist bei einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis) keine Seltenheit, in besonders schweren Fällen zerreißen die Vögel mit ihren Krallen beim Kratzen sogar ihre Augenlider.

Bei der Behandlung von Bindehautentzündungen und anderer Augeninfektionen kommen Augensalben mit Antibiotika oder Augentropfen für Menschen zum Einsatz. Eine Augenentzündung entsteht häufig in Verbindung mit einer Immunschwäche, auch deswegen sollten Sie zur Diagnosestellung grundsätzlich einen Tierarzt zu Rate ziehen.

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