Vergiftungserscheinungen der Tiere

Vergiftungserscheinungen bei Tieren

Die häufigsten Vergiftungen der Tiere kommen im Haushalt, durch harmlose Stoffe der chemischen Industrie, zustande. Werden diese Substanzen versehentlich von einem Haustier aufgenommen, kann es zu einer Vergiftung führen:

Rauchgase sind Gifte, die Atemwege der Tiere angreifen

Die gefährlichen Brandgase werden bei Wohnungsbränden und offenen Kaminen freigesetzt. Die Tiere können durch Rauchgase, die während der Schwelbrandphase entstehen, sterben.

Dabei tritt der Tod meist durch eine Kombination thermischer Verletzungen mit Erstickung und Lungenreizung ein. Die Gase bleiben oftmals unentdeckt. Rauch ist ein Aerosol von Gasen, Wassertröpfchen und Russpartikel, dass durch Verbrennungsprozesse entsteht. Es können auch weitere Partikel enthalten sein, z.B. Öltröpfchen und mineralische Staubpartikel. Eine Rauchvergiftung ist gefährlich aufgrund der Geruchlosigkeit der Gase: Kohlenmonoxid und Kohlendioxid - schon wenige Lungenfüllungen Kohlenmonoxid sind tödlich Bei der Verbrennung von Kunststoffen (Gardinen, Teppiche, Wand und Deckenverschalungen) können hochgiftige, aggressive Stoffe freigesetzt werden. Aber auch Kohlenmonoxid, das bei Bränden gebildet wird, führt zur Schädigung des Lungengewebes und Blutes der Tiere. 

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Blutgerinnung des Tieres zerstört

Dicumarol- oder Warfarin-Derivate Gifte zerstören die Blutgerinnung des Tieres zerstört. Diese Gifte sind in Köder zur Nager-Vernichtung enthalten. Dicumarol- oder Warfarin-Derivate sind langsam wirkende Gifte, die erst nach 1 - 4 Wochen nach der Aufnahme des Giftes zum Tode des betroffenen Tieres durch Verbluten führen. Durch Blutuntersuchungen kann im Labor die Menge des aufgenommenen Giftes bestimmt werden, sowie der Grad der Gerinnungsstörung. Dem Tierarzt steht als wirksames Gegengift das Vitamin K1 zur Verfügung, das teilweise sehr hoch dosiert werden muss um der Vergiftung des Tieres entgegenzuwirken.

 

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Gifte, die sich auf die Leber der Tiere auswirken

Dies sind z.B. Bestandteile von Lorcheln, Morcheln und aufgewärmten Pilzgerichte und können für Tiere wie, Hunde und Katzen durch die enthaltene Helvellsäure zu schwerer Vergiftung der Leber führen. Schon geringste Spuren reichen, um Symptome wie Unruhe, Erbrechen, blutigen Harnabsatz, Eiweißverluste und Gelbsucht auszulösen, bis hin zum Tode des Tieres führen.

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Gifte, die Nierenschäden bei Tieren verursachen.

Dies sind z.B. Schwermetalle wie Quecksilber in Saatbeizmitteln und Pflanzenschutzmitteln mit Antipilzeigenschaften, oder Arsenverbindungen aus Insektenvernichtungsmitteln und Pflanzenschutzmitteln. Symptome variieren von Speichelfluss, Erbrechen, blutigen Durchfällen und blutigem Harnabsatz über Herzschwäche und Krämpfen bis hin zum Kollaps und Tod.

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Gifte, die Hirnschäden oder Lungenschäden bei Tieren hervorrufen

Dazu gehört z.B. das in Schneckenbekämpfungsmitteln enthaltene Metaldehyd, das zunächst zu

  • Speichelfluss,
  • Erhöhung der Körpertemperatur,
  • gesteigerten Reflexen,
  • Wasseransammlung in Lungen, Gehirn und anderen Organen führt.

Dies kann zu Krampfanfällen bei den Tieren, bis zum Koma und letztendlich sogar zum Tode der Tiere führen.

Oftmals läßt sich die Vergiftung nicht in eine einzelne Gruppe einteilen, da die verschiedensten Organe durch die Einwirkung des giftigen Stoffes geschädigt werden. Es kann nicht nur eine Leberschädigung auftreten, sondern auch eine Schädigung der Nieren, des Blutes und der Lungen oder anderer wichtiger Organe. Ihr Tierarzt wird durch die allgemeine klinische Untersuchung, Blutuntersuchung und /oder weiterführende Untersuchungen den Schweregrad der Vergiftung feststellen.

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Die häufigsten Vergiftungen bei Tieren 

Gifte gegen Ektoparasiten (z.B. Amitraz oder Permethrin)

Der Wirkstoff Amitraz ist unter anderem in bestimmten Hunde-Halsbändern gegen Ungeziefer wie Zecken enthalten. Zu einer Vergiftung des Hundes kommt es, wenn der Hund das Halsband zerbeißt, frisst oder ableckt. Typische Symptome einer Amitraz-Vergiftung sind

  • Benommenheit 
  • weit gestellte Pupillen 
  • Schwäche
  • verlangsamter Herzschlag

Permethrin ist in vielen Präparaten gegen Ektoparasiten Spot-Ons oder Sprays enthalten. Es ist für Hunde zugelassen! Doch bei Katzen kann Permethrin zu Vergiftungen führen. Bitte benutzen Sie bei Katzen ausschließlich die Mittel, die auch für Katzen zugelassen sind. Bei Katzen weisen starkes Speicheln und Krämpfe auf eine Permethrin-Vergiftung hin.



Rattengift und Mäusegift

  • Häufig enthalten Rattengifte und Mäusegifte (Rodentizide) sogenannte Cumarin-Derivate. Diese greifen in die Blutgerinnung von Tieren ein und verursachen lebensgefährliche Blutungen. Auffälligstes Symptom einer Vergiftung mit Rattengift und Mäusegift sind Blutungen aus Maul, Nase, Genitalöffnung und After sowie innere Blutungen des Tieres.

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Frostschutzmittel (Diethylenglycol)

Vor allem während der kalten Jahreszeit treten gelegentlich Vergiftungen bei Hunden und Katzen durch Frostschutzmittel auf. Nicht selten entstehen diese Vergiftungen beim Einfüllen des Mittels oder durch beschädigte Autokühler kleine Pfützen, die ein Tier aufnimmt. Hunde und Katzen mögen Frostschutzmittel wegen seinem süßen Geschmack. Typische Symptome einer Frostschutzmittel-Vergiftung sind ein unsicherer Gang (Torkeln), Benommenheit, Erbrechen, Durchfall sowie Muskelkrämpfe beim Tier.

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Medikamente (z.B. die Schmerzmittel Acetylsalicylsäure und Paracetamol)

Acetylsalicylsäure und Paracetamol sind Wirkstoffe, die in der Humanmedizin vorwiegend als Schmerzmittel und zur Fiebersenkung eingesetzt werden. Sie können – abhängig von der Dosis – sowohl bei Hunden als auch bei Katzen zu Vergiftungen führen. Katzen reagieren empfindlicher auf Acetylsalicylsäure und Paracetamol als Hunde.

Sie erkennen eine Vergiftung mit Acetylsalicylsäure oder Paracetamol dadurch, dass die Tiere apathisch und benommen sind, Durchfall und Erbrechen, in manchen Fällen auch Blutungen im Magen-Darm-Trakt. Grundsätzlich ist es ratsam, Haustiere in keinem Fall eigenmächtig mit Medikamenten aus der eigenen Hausapotheke zu behandeln. Der Medikamenten-Schrank sollte verschlossen und nicht für Hund oder Katze zugänglich sein – vor allem, wenn die Tiere alleine und unbeobachtet zu Hause bleiben.

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Tiere haben einige Pflanzen zum Fressen gern, doch Pflanzen können für Tiere giftig sein

Das Spektrum giftiger Pflanzen und giftiger Beeren für Tiere wie Hund und Katze ist groß. Die Pflanzen können als wilde Gewächse, Zierpflanzen im Garten oder der Wohnung vorkommen. Die Vergiftungssymptome durch Pflanzengifte sind häufig mit Erbrechen, Durchfall, Benommenheit, starkem Speicheln oder zum Schock des Tieres verbunden.

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Organische Phosphorsäureester (z.B. Parathion, E605)

Zu den organischen Phosphorsäureestern zählen viele Insektizide, die im häuslichen Garten oder in der Landwirtschaft verwendet werden. Auch einige Präparate gegen Ektoparasiten (wie Zecken und Flöhe) enthalten ähnliche chemische Verbindungen, die in zu hoher Dosierung für Tiere – und für Menschen – toxisch wirken können. Bei Tieren treten als Vergiftungssymptome meist Erbrechen und Durchfall, Muskelzuckungen oder Muskelkrämpfe sowie starkes Speicheln auf. Typisch sind auch eng gestellte Pupillen (Miosis).

 

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Kontaktvergiftungen

Bei Kontaktvergiftungen kommt das Gift mit der äußeren Haut oder den Schleimhäuten des Tieres in Berührung und schädigt diese. Kontaktvergiftungen können entstehen, wenn Tiere Kontakt zu säure- oder laugehaltigen Haushaltsreinigern oder Lösungsmitteln – etwa in Farben oder Lacken – haben. Kontaktvergiftungen äußern sich durch Hautwunden oder verschorften Hautstellen bei den Tieren.

 

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