Leishmaniose beim Hund

Leishmaniose beim Hund

Vorbeugung (Impfschutz) gegen Leishmaniose – eine Tropenkrankheit beim Hund

Die Leishmaniose zählt zu den am häufigsten nach Deutschland eingeschleppten Tropen- Infektionskrankheiten bei Hunden. Die Leishmaniose (canine Leishmaniose) ist

eine ernsthafte bis tödlich verlaufende Krankheit, die durch Sand- und Schmetterlingsmücken übertragen wird und vorwiegend in den Mittelmeerländer vorkommen. Es existieren unterschiedliche Leishmanienarten, wobei der Hund am häufigsten durch den Stich der Sandmücken mit Leishmania infantum infiziert wird. Die Infizierung kann jedoch auch durch eine Bluttransformation, sowie offene Verletzungen erfolgen.

Eine vorbeugende Maßnahme wäre zwar, die Hunde nicht mit in die gefährdeten "sumpfigen" Gebiete zu nehmen, doch wenn es unvermeidlich ist, sollten folgende Vorsorge-Maßnahmen treffen: Da die Sandmücken nur bei Temperaturen über 20°C sowie in der Nacht unterwegs sind, sollten Sie Ihren Hund in dieser Zeit möglichst nicht rauslassen und die Fenster und Türen mit Mückennetzen verhängen.

  • Im betroffenen Ausland könnten Sie Ihr Tier von einem dort stationierten Tierarzt impfen lassen.
  • Sie erhalten in dem Land ein Mückenspray zur Abwehr dieser Mücken, dass ein paar Stunden wirkungsvoll ist.

In Deutschland gibt es nur als einzig wirkungsvollen Schutz das Protektor-Halsband zu kaufen, dass gleichzeitig vor Flöhen und Zecken schützt. Eine Impfung gegen die Leishmaniose wird – anders als in anderen Ländern – in Deutschland nicht durchgeführt, ist hier weder zulässig noch notwendig.

0
0
0
s2smodern