Babesiose beim Hund

Babesiose beim Hund – Babesia canis (Hunde-Malaria)

Die Babesiose – auch als Piroplasmose oder Hunde-Malaria bekannt – wird durch Zecken übertragen und kommt  vorrangig in Süddeutschland vor. Bei der Babesiose beim Hund befallen Parasiten (Babesien) die roten Blutkörperchen und zerstört sie. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 10 Tagen und 3 Wochen. Im Allgemeinen sind Hunde jeden Alters sowie jeder Rasse empfänglich für die Babesiose, jedoch sind geschwächte Hunde besonders anfällig. In Gegenden, in denen die Babesiose gehäuft

 

vorkommt, sind die dort lebenden Hunde latent gefährdet. Die Babesiose ist mit der Malaria zu vergleichen, die den Menschen befallen kann, daher auch der Name „Hunde-Malaria“. Sie äußert sich symptomatisch durch Übelkeit, allgemeiner Schwäche sowie später mit hohem Fieber und dunkler Urin. Durch die Zerstörung der roten Blutkörperchen kommt es zur Anämie und Gelbsucht. Wichtig ist es, die Babesiose rechtzeitig zu erkennen, das ist jedoch für einen Laien nicht so einfach. Eine zu späte Erkennung und/oder eine fehlende Behandlung einer Babesiose führen zum Tode des Hundes.

Behandlung der Babesiose des Hundes

Die Aussichten auf eine Heilung bei Babesiose des erkrankten Hundes sind bei einer rechtzeitigen Behandlung sehr gut. Zunächst einmal wird der Tierarzt dem erkrankten Hund Injektionen mit einem Antiparasitikum verabreichen, um so die Parasiten im Körper abzutöten.Als Vorsorgemaßnahme gegen Babesiose sollten die Hunde gegen Zeckenbisse geschützt werden. Hierfür gibt es spezielle Halsbänder oder aber Spot Ons (kleinere Ampullen), deren Inhalt in den Nacken des Tieres geträufelt wird. In Frankreich wird mit guter Wirkung gegen Babesien geimpft, der Impfstoff, der sowohl zur Therapie als auch zur Prophylaxe eingesetzt wird, ist bei uns leider nicht zugelassen.

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