Allergien beim Hund

Allergien beim Hund

Der Anteil der deutschen Hunde, die allergisch reagieren, liegt bei bis zu zwanzig Prozent - vor zehn Jahren waren es nur halb so viel Hunde, die allergische Reaktionen zeigten.Allergien der Hunde werden häufig vererbt, oft wird die Empfänglichkeit für Allergien von den Elterntieren an die Welpen weitergegeben. Bei einer Allergie beim Hund reagiert das Immunsystem "über"

und beginnt normalerweise harmlose Stoffe (Allergene) zu bekämpfen. Eine Allergie beim Hund ist eingenetisch.Allergien bei Hunden werden häufig vererbt. Die Empfänglichkeit für Allergien

eines Hundes wird von den Elterntieren an die Welpen weitergegeben. Bei einer Allergie beim Hund reagiert das Immunsystem "über" und beginnt normalerweise harmlose Stoffe als "Allergene" zu bekämpfen.

DieUrsachen der Allergie des Hundes müssen erkannt werden, indem die Lebensumgebung des Hundes auf vorkommende Allergene geprüft wird. Indoor-Allergene treten z. B. durch Hausstaubmilben oder Flöhe auf und die Outdoor-Allergene befinden sich in der Natur und stammen von Bäumen, Gräser, Kräuter, etc. Bei einer Indoor Allergie des Hundesist eine Elimination der Allergene die sinnvollste Behandlung, solltenHausstaubmilben zur Allergie bei Ihrem Hund führen, sollte der Hund vielleicht lieber draußen leben. Ist dies nicht möglich, sollte der Lebensbereich des Hundesallergikerfreundlich sein. Senken Sie nach Möglichkeit die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit und entfernen Sie auf jeden Fall den Teppichboden.Der Ersatz-Fußboden sollte ausStein, Kunststoff oder Holz gefertigt sind, da die Böden eine sehr große Fläche einnehmen sollten Sie auf schadstofffreie, allergenarme Materialien achten, die eine leichte Reinigung und Abriebfestigkeit bieten. Der Hund sollte nicht im Bett schlafen, der Korb des Hundes sollte aus pflegeleichten, waschbaren Materialen bestehen. Bei Allergien durchVorratsmilbensollte ausschliesslich Feuchtfutter verfüttert werden. In Trockenfutter und ungekochtem Reis, Nudeln oder Getreide kommen die Eier der Vorratsmilben vor, die für Allergieschübe verantwortlich sind. Liegt keine Akzeptanz für Feuchtfutter vor, kann Trockenfutter verfüttert werden, nachdem es eingefroren und nach dem Auftauen schnell verfüttert wird.Eine Flohbissallergie erfordert eine monatliche Flohprophylaxe des Hundesum den Kontakt mit Flohspeichel auf ein Minimum zu reduzieren.Auch essentielle Fettsäuren können helfen - ebenso wie Hundematratzen oder -kissen, deren feinporiger Bezug verhindert, dass Milben eindringen. Durch häufiges Shampoonieren des Hundefells können Allergene mechanisch entfernt werden.

  • Tierärzte setzen üblicherweise Antihistamine und Kortikosteroide ein, um den Juckreiz zu lindern.
  • Hyposensibilisierung und Immuntherapie sind zur Behandlung geeignet
  • Rassen mit dichtem Fell (z. B. Deutscher Schäferhund) leiden häufig an äußerst schmerzhaften, nässenden Entzündungen, hervorgerufen durch Hautverletzungen oder Allergien. Da der Hund die schmerzende Stelle ständig beleckt, bildet sich dort nach kurzer Zeit ein Ekzem.
  • Besonders in Hautfalten (Lefzen, Scham, Rute) bilden sich leicht Entzündungen, die oft vereitern, was mit einem unangenehmen Geruch verbunden ist.

 

Outdoor Allergien beim Hund

Im Falle der Outdoor Allergie beim Hund kann man anhand der Einzelallergenbestimmung feststellen, ob der Kontakt des Hundes zu den Allergenen vermeidbar ist. Es kann eine Allergie gegenVogelfedernoder bestimmtePflanzensein, die vielleicht sogar im eigenen Garten vorkommen. Auch Pollen von Gräser können Umweltallergien bzw.Outdoor-Allergien beim Hund auslösen.Hunderassen mit dichtem Fell leiden häufig an äußerst schmerzhaften, nässenden Entzündungen, hervorgerufen durch Hautverletzungen oder Allergien. Da der Hund ständig an der schmerzenden Stelle leckt bildet sich nach kurzer Zeit ein Ekzem. Auch in den Hautfalten der Lefzen, Scham, Rute, etc. bilden sich leicht Entzündungen, die vereitern können.

Therapeutisch gibt es zwei verschiedene Therapieansätze bei Hunden: Wurde der "Allergieauslöser" identifiziert, kann er verdünnt und in aufsteigender Konzentration injiziert werden. Dies ist eine lebenslange Therapie, der Erfolg stellt sich bei etwa drei Viertel der Patienten oft erst nach einem Jahr ein.Bei einer Hyposensibilisierung oder Immuntherapie versuchen Dermatologen, den Körper des Hundes "Schritt für Schritt" an das Allergen zu gewöhnen.Das Immunsystem wird unterdrückt, damit die Symptome, die die Hautprobleme beim Hund auslösen bzw. das Immunsystem anregen, nicht mehr zu diesen Über-Reaktionen führen, die die Lebensqualität des Hundes verschlechtern. Alternativ kann die Vermeidung von den allergie- auslösenden Stoffen des Hundes in Frage kommen. Das ist jedoch oftmals schwierig, selbst bei einem noch so sauberen Haushalt treiben oftmals unterschiedliche Arten von Hausstaubmilben ihr Unwesen. Auch Pollen lassen sich schwerlich vermeiden.

 

Allergien sind nicht heilbar.Sie sollten feststellen, gegen was Ihr Hund allergisch reagiert und dann diesen allergie-auslösende Stoffe vermeiden.Falls Entzündungen bzw. Veränderungen der Haut aufgetreten sind, sollten Sie durch Fütterung mit speziellen Eiweißen und Omega-3- und -6-Fettsäureanteilen im Futter achten, z.B.: Science Plan Sensitive Skin.Mit Medikamenten wie Kortison oder dem Cyclosporin kann die Immunreaktion des Hundes beeinflusst werden. Doch aufgrund der möglichen Nebenwirkungen sollte Kortison nur eingesetzt werden, wenn alle anderen Behandlungsmöglichkeiten des Hundes ausgeschöpft wurden.

 

Allergien bei Hunden diagnostizieren
Bei der Diagnose werden zuerst andere Erkrankungen wie etwa ein Parasitenbefall (ähnliche Symptome)des Hundes ausgeschlossen. Die Diagnose zur Allergenbestimmung stellt der Tierarzt durch klinische Untersuchungen. Hierzu wird der serologische Test über das Blut und der Intrakutantest, bei dem der Tierarzt die Allergene in die oberste Hautschicht spritzt und die Reaktion beobachtet. Beim Identifizieren von Umweltallergene zeigt der Intrakutantest 80-prozentige Trefferquote. Auch serologische Tests finden Auslöser von Allergien mit 70 Prozent Erfolgsquote. Werden beide Tests beim Hund durchgeführt, besteht eine Erfolgsaussicht von etwa 90 Prozent. Insekten- und Parasitenallergien sind leicht zu diagnostizieren, da entweder die Parasiten oder die Ausscheidungen wie Floh-Kot auf dem Hund zu finden und typische Körperbereiche des Hundes betroffen sind. Einstichstellen findet man so gut wie nie. Bei Futtermittelallergien empfiehlt sich die Ausschluss-Diät

Insekten- und Parasiten-Allergiensind leicht zu diagnostizieren, da entweder die Parasiten oder die Ausscheidungen wie Flohkot auf dem Hund zu finden und typische Körperbereiche des Hundes betroffen sind. Einstichstellen findet man so gut wie nie.

Bei derDeutschen Gesellschaft für Veterinärdermatologie(DGVD) gibt es eine Liste der Tierärzte, die sich auf dem Gebiet der Allergien der Hunde spezialisiert haben.

 

Massnahmen bei Hunde-Allergien

Sie sollten schnellstmöglich die Ursachen der Allergie des Hundes herausfinden. Sobald Sie wissen, wogegen Ihr Hund allergisch reagiert, sollte der Kontakt des Hundes zu diesen Allergie-auslösenden Stoffen vermieden werden.

Im Falle derHausstaubmilben(Indoor-Allergie) des Hundes ist die regelmäßige Reinigung des Lebensraumes des Hundes - durch Eliminierung der Allergene - die sinnvollste Behandlung. Vielleicht kann der Hund auch öfter - oder ganz - draußenleben? Ist dies nicht möglich, sollte der Lebensbereich des HundesAllergiker-freundlich eingerichtet werden. Der Hund sollte dann nicht im Bett schlafen, der Korb des allergisch reagierenden Hundes sollte aus pflegeleichten, waschbaren Materialen bestehen, möglichst keine Teppiche im Haushalt, sondern Fliesen und glatte Oberflächen, die gut abgewischt werden können. Hunde-Matratzen oder -kissen mit einem feinporigen Bezug verhindern, dass Milben eindringen.

Bei Allergien des Hundes aufVorratsmilbensollte ausschließlich Nassfutter verfüttert werden. In Trockenfutter und ungekochtem Reis, Nudeln oder Getreide kommen die Eier der Vorratsmilben vor, die für Allergie-Schübe beim Hund verantwortlich sind. Liegt keine Akzeptanz des allergisch reagierenden Hundes für Nassfutter vor, kann Trockenfutter verfüttert werden, nachdem es eingefroren und nach dem Auftauen schnell verfüttert wird.

Eine Flohbissallergiebeim Hund erfordert eine monatliche Floh-Prophylaxe des Hundes, um den Kontakt mit Flohspeichel auf ein Minimum zu reduzieren.Auch essentielle Fettsäuren können helfen. Durch häufiges Shampoonieren des Hundefells können Allergene mechanisch entfernt werden.

  • Tierärzte setzen üblicherweise Antihistamine und Kortikosteroide ein, um den Juckreiz zu lindern.
  • Hyposensibilisierung und Immuntherapie sind zur Behandlung geeignet

Es gibt eine hohe Allergie-Neigung beim West Highland Terrier oder bei Französischen und Englischen Bulldoggen, viele Irish Setter haben oftmals eine angeboreneGetreide-Überempfindlichkeit.

 

Massnahmen bei einer Outdoor / Umwelt-Allergien des Hundes

Im Falle der Outdoor- Allergie beim Hund kann anhand der Einzel-Allergen-Bestimmung feststellen, ob der Kontakt des Hundes zu den betreffenden Allergenen vermeidbar ist. Es kann eine Allergie gegenVogelfedernoder bestimmtePflanzensein, die vielleicht sogar im eigenen Garten vorkommen. Auch Pollen von Gräser können Umwelt-Allergien bzw.Outdoor-Allergien beim Hund auslösen.Hunderassen mit dichtem Fell leiden häufig an äußerst schmerzhaften, nässenden Entzündungen, hervorgerufen durch Hautverletzungen oder Allergien. Da der Hund ständig an der schmerzenden Stelle leckt bildet sich nach kurzer Zeit ein Ekzem. Auch in den Hautfalten der Lefzen, Scham, Rute, etc. bilden sich leicht Entzündungen, die vereitern können.

 

Hyposensibilisierung und Immuntherapie beim Hund

Therapeutisch gibt es bei einer Umwelt-Allergie zwei verschiedene Therapieansätze bei Hunden: Wurde der "Allergie-Auslöser" identifiziert, kann er verdünnt und in aufsteigender Konzentration injiziert werden. Dies ist eine lebenslange Therapie, etwa drei Viertel der allergisch reagierenden Hunde zeigen erste Reaktionen oft erst nach einem Jahr.Bei einer Hyposensibilisierung oder Immuntherapie versuchen Tierärzte, den Körper des Hundes "Schritt für Schritt" an das Allergen zu gewöhnen.Das Immunsystem wird unterdrückt, damit die Symptome, die das Immunsystem anregen, nicht mehr zu diesen Über-Reaktionen führen, die die Lebensqualität des Hundes verschlechtern. Alternativ kann die Vermeidung von den allergie- auslösenden Stoffen des Hundes eine Möglichkeit sein, den Hund das Leben zu erleichtern. Das kann jedoch manchmal schwierig sein, da selbst bei einem noch so sauberen Haushalt oftmals unterschiedliche Arten von Hausstaubmilben ihr Unwesen treiben. Auch der Kontakt des Hundes zu Pollen lassen sich schwerlich vermeiden.

 

Allergien sind nicht heilbar.Die Fütterung mit speziellen Eiweißen und Omega-3- und -6-Fettsäureanteilen im Hunde-Futter z.B.: Science Plan Sensitive Skin kann unterstützend wirken.Mit Medikamenten wie Kortison oder dem Cyclosporin kann die Immunreaktion des Hundes beeinflusst werden. Doch aufgrund der möglichen Nebenwirkungen sollte Kortison nur eingesetzt werden, wenn alle anderen Behandlungsmöglichkeiten des Hundes ausgeschöpft wurden.Bei Futtermittel-Allergien empfiehlt sich die Ausschluss-Diät und spezielles Diätfutter.

 

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