Homöopathie bei Tieren

Homöopathie bei Tieren

Bei den Tieren hat die Homöopathie schon lange Einzug gehalten. Immer mehr praktizierende Tierheilpraktiker verrichten eine hervorragende Arbeit und therapieren zahlreiche Tiere mit homöopathischen Arzneimitteln. Homöopathische Therapiekonzepte helfen manchmal dort, wo es kaum noch Hoffnung für das Tier gab. Dieser Trend zur Naturheilkunde bei unseren

treuen Vierbeinern hat sich vor allem bei der Biolandwirtschaft durchgesetzt. Aber auch immer häufiger gehen Tierbesitzer mit ihren Tieren den Weg der homöopathischen Behandlung der Tiere. Selbst geschulte Tiermedizinern nutzen häufig die Naturheilkunde und deren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten bei Tieren. Immer öfters werden durch Internet & Co die erstaunlichen Erfolge der Homöopathie medienwirksam veröffentlicht und erreichen innerhalb kürzesterZeit mit ihren neuen Erkenntnissen und Fortschritten direkt die Tierbesitzer.

Die Tier-Homöopathie beruht auf den gleichen Grundsätzen, wie die Homöopathie bei den Menschen. Dessen Begründer war Dr. Samuel Hahnemann, (* 10. April 1755 in Meißen; † 2. Juli 1843 in Paris), ein deutscher Arzt, medizinischer Schriftsteller, Chemiker und Übersetzer, der sich mit seiner Entdeckung "Homöopathie" unsterblich machte. Homöopathie wirkt beispielsweise bei Entzündungen, Hautkrankheiten, Verdauungsproblemen, Erkältungskrankheiten, Stress der Tiere, u.v.m.. Die Naturheilkunde für Tiere konzentriert sich nicht wie die Schulmedizin auf die Beseitigung verschiedener Symptome. In der Tier- Homöopathie wird die Selbstheilung des Tieres angeregt und das körpereigene Abwehrsystem stabilisiert. Tier Homöopathie wird bei chronischen und akuten Erkrankungen eingesetzt. Als alternative Behandlungsmethode können Sie bei Ihrem Tier die klassische Homöopathie einzeln oder in Kombination mit einer schulmedizinischen Behandlung einsetzen.

Klassische Homöopathie für Tiere


Bei der klassischen Homöopathie für Tiere wird zu Beginn der Behandlung eine Anamnese erstellt. In der Anamnese werden alle Gesundheits-Faktoren über das jeweilige Tier aufgenommen, Charakter, Alter, Umfeld, Lbensumstände und die Beziehung zu Ihnen als Halter. Die individuellen Zusammenhänge sind notwendig, um die Tiere richtig behandeln zu können. Um die Anamnese erstellen zu können, sind Vertrauen, Verständnis für das Tier und die entscheidende Frage nach dem "Warum?" Grundvoraussetzungen, denn die Naturheilkunde für Tiere basiert darauf, das Tier in seiner einzigartigen Ganzheit zu betrachten.

Tier-Homöopathen haben oftmals eine zusätzliche Ausbildung zum Tierpsychologen und decken dadurch häufig Verbindungen zum Krankheitsbild des Tieres auf. Dieser Wissensstand stellt für einige Therapien eine grundsätzliche Voraussetzung zur möglichen Heilung dar. Generell wird die Naturheilkunde gerade für Vögel und Kleintiere als Erleichterung angesehen, da herkömmliche Medizin oft zu hochprozentig ist und die Behandlung des Tieres oft Organschädigungen nach sich zog.

Homöopathische Mittel Globuli für Tiere

Als homöopathische Mittel für Tiere kommen überwiegend Globuli zum Einsatz. Es gibt keine speziell entwickelten Globuli für Menschen oder für Tiere, Mensch und Tier werden mit den gleichen homöopathischen Arzneien behandelt. Wichtig ist bei der Verabreichung von Globulis die richtige Dosierung. Diese wiederum hängt von der Tierart sowie deren Größe und Gewicht des Tieres ab. Auch die Naturheilkunde für Tiere basiert auf dem Prinzip, dass Gleiches mit Gleichem bekämpft werden soll. Hat das Tier beispielsweise Fieber, wird ein Mittel verabreicht das Fieber verursacht. Ist das passende Mittel gefunden, muss noch die richtige Potenzierung (Verdünnung des Mittels) festgelegt werden. Die Tiere sollten während der Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln genau beobachtet werden.

Homöopathische Mittel für Tiere gibt es in der Regel als potenzierte Streukügelchen, also Globuli, aber auch als homöopathische Tropfen. Wobei Tiere mit Globuli weniger Probleme bei der Einnahme haben.

0
0
0
s2smodern