Tetanus bei Katzen

Die Erreger von Tetanus bei Katzen

Tetanus zählt zu den Infektionskrankheiten bei Katzen, die durch eine bakterielle Infektion verursacht wird. Das Bakterium selbst kommt in den obersten Erdschichten vor. Tetanus bei Katzen wird durch Clostridium tetani ausgelöst, einem Bakterium das Sporen bildet und Gift absondert, das so genannte Tetanospasmin, das die Krankheit letztendlich auslöst.

Sehr häufig ist die Ansteckung durch erkrankte Menschen oder Tiere, durch kleine Wunden gelangen die Erreger in den Körper der Katze. Auch ist die Übertragung durch Bissverletzungen sehr häufig. Über das Blut-, beziehungsweise das Lymphensystem wandern die Erreger bis in das zentrale Nervensystem. Von dort aus werden sie an den Nervenzellen der Katze fixiert.



Symptome der Tetanus bei Katzen

Die Inkubationszeit kann von zwei bis vierzehn Tage sein, es ist abhängig von der Anzahl der eingedrungenen Erreger. Es wurden sogar schon Inkubationszeiten von 56 Tagen beobachtet. Die Symptome bei der Tetanusinfektion bei Katzen ist begleitet von einer allgemeinen Lustlosigkeit, dann treten Schmerzen im Bereich der Kau-, Bauch- und Rückenmuskulatur auf. Die Katzen zeigen es Ihnen durch eine erhöhte Empfindlichkeit und Schonung der entsprechenden Bereiche. Als nächsten folgt ein Spasmus (Lähmung) der Kaumuskulatur und schmerzhafte Muskelkontraktionen, die nicht kontrolliert werden können. Im Gesichtsbereich sind häufig Entstellungen zu beobachten, die mit Schluck- und Atembeschwerden verbunden sind.
Wird die Tetanusinfektion nicht behandelt, so führt sie in der Regel innerhalb von drei bis vierzehn Tagen nach dem Zeigen der ersten Symptome zum Tod.

Behandlung und Vorbeugung der Tetanus bei Katzen


Das Risiko einer Tetanuserkrankung bei Katzen kann durch eine Immunisierung mit einer Tetanus- Schutz-Impfung vermieden werden. Diese Impfung erfolgt bereits kurz nach der Geburt der Katze, da der vom Muttertier stammende "Geburtsschutz" bald nachlässt. Die Grundimmunisierung der Katze erfordert regelmäßige Auffrischungen der Tetanus-Schutzimpfungen.

Kommt es zur Infektion der Katze mit Tetanus, so wird die Diagnose durch einen klinischen Befund gestellt, da der Tetanus-Erreger durch die Züchtung einer Kultur nachgewiesen werden kann. Im Anfangsstadium der Krankheit sind die Heilungschancen der Katze recht gut. Wird der Erreger bei der Katze nachgewiesen, wird ein Tetanus-Hyperimmunglobin verabreicht. Zusätzlich werden Antibiotika verabreicht. Die Katzen erhalten außerdem ständig Beruhigungsmittel, um die Einwirkung äußerer Reize möglichst gering zu halten, da diese die Beschwerden verstärken. In der Regel gilt die erste Woche der Behandlung der Katze als die kritischste, ist sie überstanden, überleben die Erkrankten auch meist.

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