Haltung von Echsen

Haltung von Echsen im Terrarium

Es gibt ca. 3.000 Echsen-Arten - sowohl an den Küsten bis hin in 4.000 Meter Höhe, in den Wüsten bis zum tropischen Regenwald reichen die natürlichen Lebensräume dieser verschiedenen Echsen. Es gibt unterirdisch lebende Echsen-Arten, Boden-, Baum- und Felsbewohner, sowie Echsen-Arten, die einen großen Teil ihres Lebens im Wasser verbringen.

Bei den Echsen gibt es reine Fleischfresser, rein vegetarische Echsen und alle möglichen Kombinationen der Nahrungs- und Futter-Ansprüche. Bei der Klimatisierung, den Lichtverhältnissen, Lichtdauer, Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit des Geheges sollten Sie unbedingt darauf achten, dass ein artspezifisches Mikroklima geschaffen wird, dass dem natürlichen Lebensraum der jeweiligen Echsen-Art entspricht. Damit die Echsen sich auch im Terrarium wohl fühlen und nicht an Krankheiten erkranken, die bei der artgerechten Haltung vermeidbar sind, muss das Echsen-Terrarium eine Miniatur-Ausgabe des natürlichen Lebensraumes dieser Echsenart sein. Die Bedürfnisse der Echsen können sich im Verlauf eines Jahres ändern, sie sind von Alter, Reproduktionsstatus und Jahreszeit (z. B. Winterruhe, Ruhephasen bei tropischen Arten) der Echse abhängig.

Echsen sind Wildtiere und in keinster Weise an ein Leben mit dem Menschen angepasst, sie sind nicht domestiziert. Der Kontakt zum Menschen, alleine schon der Sichtkontakt, kann für die Echsen extremen Stress und Angst bedeuten. Allein wenn man das Größenverhältnis beachtet, ist es auch nachvollziehbar. Da die Echsen in so vielfältigen, total unterschiedlichen Lebensräumen vorkommen, hilft Ihnen die folgenden Tabelle die Mindestanforderungen zur Haltung der unterschiedlichen Echsen-Arten zu entnehmen. Die Gehege-Größe / Terrarium-Größe der Echsen wurde immer für jeweils eine Echse angegeben. Bei der Berechnung ist die durchschnittliche Kopf-Rumpf-Länge (KRL) der adulten Echsen-Art angegeben. Die Mindesthöhe des Geheges sollte aus praktischen Erwägungen grundsätzlich immer auf 2,00 m beschränkt werden, da sonst bei der Reinigung, Pflege und Einfangen zum Gesundheits-Check usw. ständig Probleme auftreten.

 

Autotomie: der rettende Verlust eines Körperteils der Echsen

Viele Echsen-Arten können in Gefahrensituationen, wenn Feinde ihnen nach dem Leben trachten, einen Teil ihres Körpers opfern, um ihr Leben zu retten. Sie amputieren sich selbst, indem sie ihren Schwanz abwerfen. Der amputierte Teil wird durch intensive Zuckungen die Aufmerksamkeit des Räubers auf sich ziehen und die Flucht der Echse erleichtern.
Diese Selbstamputation der Echse wird in der Zoologie als Autotomie bezeichnet und durch Sollbruchstellen im Bereich einiger Schwanzwirbel ermöglicht. Die Wirbelkörper der Echse sind an hier durch Bindegewebe oder Knorpelmasse geteilt, die anliegenden Muskeln und Blutgefäße brechen unter Belastung ab. Damit die Echse nun nicht verblutet, ziehen sich Muskulatur und Blutgefäße zusammen und schließen die Wunde.
Bei der Autotomie geht ein wichtiges Fettdepot der Echse verloren, denn im Schwanz befinden sich die Energiereserve der nahrungsarmen Zeit für Echsen. Zwar wächst der Schwanz langsam wieder nach, jedoch ohne neue Wirbelkörper zu bilden. Die Hilfsfunktionen des Echsenschwanzes beim Laufen, Schwimmen und Klettern, bei der Tarnung oder im Sexualverhalten bleiben hiervon unbeeinflusst.
 

Haltungsbedingungen der verschiedenen Echsen-Arten

Art
(erreichbare Gesamtlänge)
Habitatansprüche
z. T. Herkunft
Gehegegröße
für 1,1
(L x B x H)
in KRL
Grund-
tempe-
ratur
° C
Sonnen-
plätze
lokal
° C
>soziale
Zusammen-
setzung
(Lebenser-
wartung in Jahren, je nach Größe)
Bemerkungen/
Besonderheiten
IGUANIDAE  
Grüne Leguane
Iguana
(150 cm)
tropisch feucht, bis halbtrocken (lokal), Baumbewohner, Mittel- und Südamerika, südliche Antillen mindestens
4 x 3 x 5 oder
5 x 3 x 4
25 - 30 45 1,x
(20)
geheiztes Wasserbecken, feuchtes Substrat, ½ der Kletteräste dicker als der Körper
Schwarze Leguane
Ctenosaura
(bodenbewohnende Arten)
(je nach Art 100 cm)
tropisch heiß, Trockenwälder, Felslandschaften bis halbtrockene Regionen Mittelamerikas 5 x 4 x 3 30 - 35 45 1,x
(15)
obligate Verstecke, Klettermöglichkeiten
Schwarze Leguane
Ctenosaura
(baumbewohnende Arten)
tropisch heiß, Trockenwälder, Felslandschaften bis halbtrockene Regionen Mittelamerikas 5 x 3 x 4 30 - 35 45 1,x
(15)
obligate Verstecke und dicke Kletterbäume
Wirtelschwanzleguane
Cyclura
(je nach Art bis 120 cm)
tropisch heiß, Trockenwälder, Felslandschaften bis halbtrockene Regionen Mittelamerikas, Bahamas, Große Antillen 5 x 4 x 3 30 - 35 45 x,x oder 1,x
(20)
Verstecke
Chuckwallas
Sauromalus
heiß, trocken, aride bis semiaride Stein- und Felsgebiete der Sonorawüste "Baja California" 5 x 4 x 3 oder
5 x 3 x 4
25 - 30 45 - 50 1,x
(20)
obligate Verstecke, Felsaufbauten
Wüstenleguane
Dipsosaurus
heiß, trocken, aride bis semiaride Gebiete der Sonorawüste, Bodenbewohner 5 x 4 x 3 25 - 30 50 1,1
(15)
obligat: Substrat zum Höhlengraben
Fidji-Leguane
Brachylophus
Fidji-Inseln, Pazifik, tropisch feucht, Baumbewohner mindestens
4 x 3 x 5 oder
5 x 3 x 5
25 - 30 45 1,x
(15)
geheiztes Wasserbecken, feuchtes Substrat, ½ der Kletteräste dicker als der Körper
Basilisken
Basiliscus
tropisch feucht 4 x 3 x 5 oder
5 x 3 x 4
25 - 30 45 1,x
(5 - 8)
Wasserbecken mind. zweimal KRL
Kronenbasilisken
Laemanctus
tropisch feucht 4 x 3 x 5 oder
5 x 3 x 4
25 - 30 45 x,x
(8 - 10)
obligat: Bepflanzung, Zweige
Helmleguane
Corytophanes
Baumbewohner, feucht, Regen- oder Gebirgswälder 4 x 3 x 5 20 - 28 35 1,x
(8)
armdicke Stämme, Bepflanzung, extrem hohe Luftfeuchtigkeit
Stachelleguane, Seitenfleckenleguane, Kielschwänze u. a., Sceloporus, Liolaemus, Tropidurus, Uta Bodenbewohner aus den Trockengebieten Nord-, Mittel- und Südamerikas 5 x 4 x 4 20 - 25 45 1,1 - 1,x
(3 - 5  -  7 - 8)
 
s. o.
Liolaemus, Tropidurus
Bodenbewohner aus Gebirgen und südl. Argentinien/Chile 5 x 4 x 4 20 - 25 40 1,1 - 1,x
(3 - 5  -  7 - 8 )
grabfähiges Substrat, zum Teil feucht, Kletterwände, Stämme, starke nächtliche Abkühlung
Halsbandleguane
Crotaphytus
steinige Trockengebiete USA, Mexiko 6 x 4 x 4 30 - 35 50 1,1 - 1,x
(8)
Klettermöglichkeiten, Verstecke
Taubleguane, Rollschwanzleguane u. a.
Uma, Callisaurus, Holbrookia, Leiocephalus
Bodenbewohner aus den Wüstengebieten und Sandregionen Nord-, Mittel- und Südamerikas 6 x 4 x 4 25 - 30 50 (3 - 5) grabfähiges Substrat, Verstecke, hohe Lichtintensität
Kleine Baumleguane
Urosaurus u. a.
Baumbewohner aus mehr oder weniger trockenen Gebieten 5 x 4 x 6 25 - 30 45 1,1 - 1,x
(4 - 6)
Stämme, Äste, Kletterwände, Verstecke, Substrat zum Teil feucht
Felsenleguane, Stachelleguane
Petrosaurus, Sceloporus
Felsbewohner aus Trockengebieten 5 x 4 x 6 25 - 30 50 1,1 - 1,x
(8 - 12)
Kletterwände, Verstecke, Äste, Stämme, hohe Lichtintensität
Kielschwanzleguane, Rollschwanzleguane
Tropidurus, Leiocephalus
Bodenbewohner aus feuchten, subtropischen/tropischen Gebieten 6 x 4 x 4 25 - 30 40 1,x
(3 - 5)
Verstecke, Äste, Stämme, zum Teil feuchtes Substrat
Chile-Chuckwallas
Phymaturus
Hochanden zwischen Polsterpflanzen 5 x 4 x 3 20 - 22 35 1.x feuchte Verstecke, starke Nachtabkühlung
Malachit-Stachelleguan
Sceloporus malachiticus
Baumbewohner aus feuchten Gebirgsregionen, Felsbewohner u. a. 5 x 4 x 5 oder
6 x 4 x 4
22 - 25 40 1,x
(8 - 10)
Stämme, Pflanzen, feuchtes Substrat, nächtliche Abkühlung
Madagaskar-Leguane
Oplurus spec.
tropisch/subtropisch, div. Habitate 6 x 4 x 4 oder
6 x 4 x 5
22 - 28 45 1,x
(10 - 12)
je nach Art Stämme, Kletterwände, Verstecke, grabfähiges Substrat
Madagaskar-Leguane
Chalarodon
  8 x 5 x 3 25 - 30 50 2 - 4 sandiges, grabfähiges Substrat, hohe Lichtintensität
div. Saumfinger
Anolis
Baum-, Busch-, Blattbewohner\r\n

Ausnahme: kontinentale Regenwald- und Gebirgswaldbewohner

\r\n
6 x 6 x 8 25 - 30\r\n


18 - 25

\r\n
45\r\n


35

\r\n
1,x
(5 - 7)\r\n

1,x
(10 - 12)

\r\n
Kletterwände, Stämme, Äste, Zweige, Pflanzen, feuchtes Substrat
div. Saumfinger
Anolis
Bodenbewohner 6 x 8 x 6 23 - 28 45 1,x Pflanzen, Zweige, feuchtes Substrat
Buntleguane
Polychrus
Baum- und Buschbewohner 5 x 5 x 6 25 - 30 35 1,x (?)
(6 - 7)
Pflanzen, Zweige, feuchtes Substrat
Krötenechsen
Phrynosoma
Halbwüsten südwestl. subtropisches Nordamerika/Mexiko   25 - 30 45 1,x Ameisenfresser - Ersatznahrung
AGAMIDAE  
Wasseragamen
Physignathus
Baumbewohner, tropische Flussufer mind. 4 x 3 x 5
oder 5 x 3 x 4
25 - 30 45 1,x
(15 - 18)
geheiztes Wasserbecken, ½ der Kletteräste dicker als der Körper, feuchtes Substrat
Segelechsen
Hydrosaurus
Baumbewohner, tropische Flussufer mind. 4 x 3 x 5
oder 5 x 3 x 4
25 - 30 45 1,x
(15 - 18)
geheiztes Wasserbecken, ½ der Kletteräste dicker als der Körper, feuchtes Substrat
Siedleragamen u. a.
Agama agama und Verwandte
tropisch/tropisch feucht 5 x 3 x 4 25 - 30 45 1,x
(6 - 10)
Wände und Stämme zum Klettern, hohe Lichtintensität
Hardune
Stellio [spec.]
mediterran subtropisch, trocken 5 x 3 x 4 20 - 27 45 1,x
(8 - 10)
Wände und Aufbauten zum Klettern
Dornschwanzagamen
Uromastyx
trocken/heiß 5 x 4 x 3 25 - 30 50 1,1 - 1,x
(15 - 20)
Höhlen, hohe Lichtintensität, grabfähiges Substrat
Bartagamen
Pogona/Amphibolurus
trocken heiß 5 x 4 x 3 25 - 30 50 1,x
(10)
Höhlen, Kletterbäume, Aufbauten
Taubagamen
Ctenophorus, Tympanocryptis u. a.
trocken heiß 5 x 4 x 4 25 - 30 50 1,1 - 1,x
(4 - 7)
grabfähiges Substrat
Bergagamen
Japalura
subtropische Boden- und Baumbewohner 5 x 4 x 5 25 - 30 45 1,1 - 1,x Verstecke, Klettermöglichkeiten, Bepflanzung, nächtliche Abkühlung
Blutsaugeragamen und Winkelkopfagamen
Calotes und Gonocephalus
Busch- und Baumbewohner, tropisch 5 x 4 x 5 22 - 28 45 1,1 - 1,x Kletteräste und Wände, Bepflanzung
Flugdrachen
Draco
Baumbewohner, tropisch feucht   25 - 30 45 1,1 - 1,x  
Schmetterlingsagamen
Leiolepis
Bodenbewohner, offene Stellen in tropischen Regionen 5 x 4 x 3 25 - 30 45 1,1 - 1,x
(10)
grabfähiges Substrat
Krötenkopfagamen
Phrynocephalus
Wüstengebiete Vorder- und Zentralasien 5 x 5 x 3 25 - 30 55 1,1 - x,x
(1,5 - 6)
grabfähiges Substrat, hohe Lichtintensität, nächtliche Abkühlung auf 10 - 15° C
LACERTIDAE  
div. Eidechsen
Lacerta, Podarcis, Gallotia
mediterran gemäßigt, trocken 6 x 4 x 4 23 - 28 45 1,1 -1,x
(6 - 7  -  10 - 12)
Verstecke, Kletterwände und Äste
Kielechsen
Algyroides
Kaukasuseidechsen
Lacerta saxicola-komplex
mediterran gemäßigt, mäßig feucht 6 x 4 x 4 18 - 25 40 (1),x
(10 - 12)
zum Teil feuchtes Substrat
Schlangenaugen
Ophisops
Wüstenrenner
Eremias
Fransenfinger
Acanthodactylus
mediterran, trocken 6 x 4 x 3 25 - 30 45 1,x
(4 - 5)
grabfähiges Substrat
ANGUIDAE  
Blindschleiche
Anguis fragilis
gemäßigt, feucht 6 x 3 x 2 18 - 25 35 (15 - 20) zum Teil feuchtes Substrat, Verstecke
Scheltopusik
u. a. Ophisaurus
mediterran 6 x 3 x 2 25 40 1,x
(15 - 20)
Verstecke, je nach Art feuchtes Substrat
Krokodilschleichen
Gerrhonotus,
Barisia u. a.
gemäßigt, subtropisch 6 x 3 x 3 18 - 25 35 1,x
(15 - 20)
Verstecke, zum Teil feuchtes Substrat, zum Teil Klettermöglichkeiten
XENOSAURIDAE  
Krokodilhöckerechse
Shinisaurus crocodilurus
Bachrandbewohner, südl. China 6 x 4 x 4, davon ½ Wasser 20 - 25 35 1,1
(12 - 15)
Verstecke unter Wasser und an Land, Klettermöglichkeiten, zum Teil feuchtes Substrat
SCINCIDAE  
Blauzungen
Tiliqua
subtropisch/tropisch, hauptsächlich Trockengebiete 6 x 4 x 3 25 - 30 40 zum Teil sehr unverträglich, mitunter Einzelhaltung
(20)
Verstecke, davon eines feucht
Schneckenskink
Tiliqua gerrardii
Baumbewohner, tropisch 4 x 3 x 6,
4 x 4 x 5
25 - 30 40 1,x
(15)
hohe Luftfeuchtigkeit, feuchtes Substrat, Schneckenfresser - Ersatznahrung
Tannenzapfenechse
Trachydosaurus rugosus
subtropische Trockengebiete 6 x 4 x 3 22 - 28 40 x,x
(25)
Verstecke, davon eines feucht
Stachelskinke
Egernia
subtropisch, trocken 6 x 4 x 3 25 - 30 45 1,x
(15 - 20)
Verstecke, Kletterwände, Äste
Salomonen-Wickelschwanzskink
Corucia zebrata
tropischer Baumbewohner 4 x 3 x 5 oder
5 x 3 x 4
25 - 30 40 1,1,x
(20)
Baumhöhlen, Verstecke, feuchtes Substrat, dicke Kletteräste ½ dicker als Durchmesser der Tiere
div. Glattechsen
Mabuya
Bodenbewohner 6 x 4 x 3 23 - 28 45 1,1 - 1,x
(7 - 8)
Verstecke, ein feuchtes Versteck
div. Glattechsen
Mabuya
Baum- und Felsbewohner 4 x 4 x 5,
4 x 3 x 6
23 - 28 45 1,1 - 1,x
(7 - 8)
Verstecke, Kletterwände und Äste, Substrat zum Teil feucht
Berberskink u. a.
Eumeces algeriensis und Verwandte
mediterrane und vorderasiatische Trockengebiete 6 x 4 x 3 23 -28 45 1,1
(15 - 20)
Verstecke
Skinke
nordamerikanische Eumeces
subtropisch, gemäßigt 5 x 4 x 3 25 - 28 45 1,1 - 1,x
(8 - 10)
Verstecke, zum Teil feuchtes Substrat
Erzschleiche u. a.
Chalcides und Scincus
mediterrane und subtropische Trockengebiete und Wüsten 5 x 4 x 3 25 - 28 45 1,1 - x,x
(8 - 10)
obligat: grabfähiges Substrat
Smaragdskinke
Dasia
tropisch feucht 4 x 4 x 5 25 - 28 40 1,1 - 1,x Stämme, feuchtes Substrat, Kletterwände, Verstecke
andere Skinke   4 x 4 x 5 oder
5 x 4 x 4
      je nach Herkunft mehr oder weniger trockenes oder feuchtes Substrat, Verstecke, Kletterwände, Stämme
GECKONIDAE  
nachtaktive Arten
Mauergeckos
Tarentola z. T. Diplodactylus,
Oedura
Dickschwanzgeckos
kletternd, aus Trockengebieten 6 x 6 x 8 22 - 28 35 1,1 - 1,x
(8 - 10)
Kletterwände, Verstecke
nachtaktive Arten
Leopardgecko, Krallengecko, Knopfschwanz-
geckos,
Eublepharis, Coleonyx, Nephrurus, Diplodactylus
Bodenbewohner, aus Trockengebieten 4 x 3 x 2 22 - 28 35 1,1 - 1,x
(15 - 20)
grabfähiges Substrat, Verstecke, ein feuchtes Versteck
nachtaktive Arten
Pazifikgeckos, Halbfingergeckos
Gehyra, Hemidactylus\r\n

Ausnahmen: Gecko Uroplates Rhacodactylus

\r\n
kletternd, aus Feuchtgebieten 6 x 6 x 8 25 - 28\r\n

20 - 25
20 - 25

\r\n
35\r\n

30
30

\r\n
1,1 - 1,x
(6 - 8)\r\n

1,x (15)
1,1 (15)
1,1 (25)

\r\n
feuchtes Substrat, Kletterwände, Stämme, Verstecke
nachtaktive Arten
Nactus,
z. T. Paroedura
Bodenbewohner, aus Feuchtgebieten (tropisch) 4 x 3 x 2 20 - 25 35 1,1 - 1,x
(6 - 8)
grabfähiges Substrat, Verstecke
tagaktive Arten
Phelsuma, Lygodactylus, Gonatodes
Baum-, Busch-, Pflanzenbewohner 6 x 6 x 8 25 - 30 40 1,1 -x,x
(10 - 12)
Pflanzen, Kletteräste, Verstecke, feuchtes Substrat
Quedenfeldtia, Ptyodactylus Felsbewohner, tagaktiv, subtropisch trocken 6 x 6 x 8 20 - 30 40 1,1 - 1,x
(6 - 10)
Kletterwände, Verstecke, "Fels"aufbauten
CORDYLIDAE  
Gürtelschweife, Plattgürtelechsen
Pseudocordylus, Cordylus, Platysaurus\r\n

Ausnahme:
Riesengürtelschweif
Cordylus giganteus

\r\n
Fels- und Baumbewohner, tropisch/subtropisch, Ost- und Südafrika\r\n

hochgelegene Grassteppen in Südafrika

\r\n
5 x 3 x 4\r\n

5 x 3 x 3

\r\n
22 - 28\r\n

20 - 25

\r\n
45\r\n

35

\r\n
1,x
(12 - 15)\r\n


x,x
(25)

\r\n
Verstecke, Kletterwände\r\n

grabfähiges Substrat, bauen Höhlen

\r\n
Schildechsen
Gerrhosaurus und Zonosaurus
tropisch und subtropisch, trocken (- feucht) 5 x 3 x 4 25 - 28 45 1,1 - 1,x
(10 - 15)
Verstecke, Klettermöglichkeiten
VARANIDAE  
Varanus
baumbewohnend, tropisch
z. B. Pazifikwaran, Smaragdwaran u.a.
Varanus indicus,
V. prasinus
(bis 140 cm)
tropische Regenwälder und Mangrovenwälder 5 x 2 x 4 oder
4 x 2 x 5
25 - 30 45 Baumbewohner,
meist einzeln,
sonst 1,1 - 1,x
hohe Luftfeuchtigkeit, Verstecke, Klettermöglichkeiten
Varanus
baumbewohnend, subtropisch
z. B. Buntwaran
V. varius
(bis 200 cm)
subtropische Regenwälder bis Trockenwälder 5 x 2 x 4 oder
4 x 2 x 5
25 - 30 45 Baumbewohner,
meist einzeln,
sonst 1,1 - 1,x
Verstecke, Klettermöglichkeiten
Varanus
bodenbewohnende Tiere aus Wüsten und Halbwüsten
Wüstenwaran, Gouldswaran, Austr. Riesenwaran
Varanus griseus,
V. flavirufus,
V. giganteus
(je nach Art bis 180 cm)
je nach Art afrikanische, arabische, zentralasiatische bis indische Trockengebiete, Australien 5 x 2 x 2 25 - 30 45 1,1 - 1,x Verstecke, Klettermöglichkeiten, grabfähiges Substrat
Varanus
bodenbewohnende Tiere aus tropischen Gebieten
z. B. Bengalenwaran
Varanus bengalensis
(bis 180 cm)
Afrika, Südostasien 5 x 2 x 2 25 - 30 45 1,1 - 1,x Verstecke, hohe Luftfeuchtigkeit, Klettermöglichkeiten
Bindenwaran,
Mertens Wasserwaran,
Varanus salvator,
V. mertensi
(bis 200 cm)
Südasien und Südostasien und Nordaustralien, an Gewässer gebunden 5 x 2 x 2 25 - 30 45 1,1 - 1,x hohe Luftfeuchtigkeit, Verstecke, Klettermöglichkeiten, zusätzlich großes geheiztes Wasserbecken
HELODERMATIDAE  
Krustenechse
Heloderma suspectum
(50 cm)
Sonorawüste in Bereichen mit höherer Feuchtigkeit 4 x 3 x 2 20 - 28 35 1,x obligat: Verstecke mit feuchtem Substrat, giftig
Mex. Krustenechse
Heloderma horridum
(70 cm)
subtropische bis tropische Dornbusch- und Trockenwälder von Mexiko bis Guatemala, semiarboricol 4 x 3 x 3 20 - 28 35 1,x obligat: Verstecke mit feuchtem Substrat und Klettermöglichkeiten aus dicken Stämmen und Ästen
giftig
TEIIDAE  
Rennechsen
Ameiva und Cnemidophorus
tropisch feucht bis subtropisch trocken, Wüsten 7 x 4 x 3 25 - 30 50 1,1 - 1,x
(3 - 5)
grabfähiges Substrat
div. Tejus
Tupinambis
tropisch feucht bis subtropisch trocken 5 x 3 x 3 25 - 30 45 1,1 - 1,x
(10 - 12)
Verstecke, Klettermöglichkeiten
div. Tejus
Callopistes, Tejovaranus
steinige Wüsten und Steppengebiete 7 x 4 x 3 25 - 30 45 1,1 - 1,x grabfähiges Substrat, Verstecke

 

Die Maße der Grundfläche bei der Echsenhaltung sollte ungefähr eingehalten werden. Bei jeder zusätzlichen Echse, sollte ca. 15 % der Grundfläche hinzugerechnet und die natürliche Sozialstruktur der Echsen-Art in der Natur (Einzelgänger, Rudelhaltung, Paarbildung) sollte unbedingt beachtet werden, da einsame Echsen krank werden könnten und eine "Überbesetzung" von (meistens) männlichen Tieren zu Bissverhalten, Stress und Aggressionen der Echsen kommen kann.

 

Terrarium- Bepflanzung

Terrarien-Pflanzen erfüllen nicht nur einen dekorativen Zweck, sondern viele Echsen benötigen diese Pflanzen als Versteck-Möglichkeit und Schlafplatz. Pflanzen beeinflussen das Klima im Terrarium und bieten den Echsen Deckung und Sichtschutz. Für das Wohlbefinden der Echsen ist es nicht notwendig, dass die Terrarien-Pflanzen aus demselben Verbreitungsgebiet stammen, wie die Echsen selber. Sie können jedoch natürlich gerne eine geographische Einheit zwischen Tieren und Bepflanzung herstellen. Achten Sie beim Kauf von Terrarien-Pflanzen darauf, dass sie nicht zu empfindlich, nicht zu pflegebedürftig und für Ihre Echsen schon kräftig genug sind.

 

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