Buchung eines Tieres

Buchung und Engagement eines Tieres

Tierbesitzer und potentielle Auftraggeber handeln bei Tier- Star eigenverantwortlich. Die Voraussetzungen und die  Beschreibung der Leistungen, die das Tier vor der Kamera erbringen muss, legen Tier-Besitzer/in und Auftraggeber/in gemeinsam individuell fest, sie gelten als verbindlicher Vertragsbestandteil. Daher sollten Tierbesitzer keine Zusagen treffen, die ihre Tiere nicht erfüllen können. Mündliche Absprachen und eventuell vor Ort geforderte Zusatzleistungen des Tieres bleiben unverbindlich.

Bitte klären Sie gemeinsam in der Vereinbarung die folgenden Themen:



  • Honorar, Gage des Tieres
  • Konditionen wie Drehort, geplanter Zeitrahmen (Timeline)
  • Fahrt-, und Übernachtungskosten und sämtliche weiteren Spesen des Tier-Besitzers
  • Versicherungen
  • Drehbuch, Script => Risiken und Anforderungen an das Tier, entsprechen diese Erwartungen dem Wesen des Tieres 
  • Optionen falls beim Dreh etwas Unerwartetes geschieht, wie kommt die "Szene in den Kasten" ohne das Tier zu stressen oder zu gefährden
  • Terminlich verbindliche Reservierung des Tieres
  • Gebühren und Kosten bei eventuellen Annullierungen und auch Ausfalls-Entschädigungen der Tierbesitzer
  • Unterbringung und Versorgung des Tieres am Drehort, auch unter Berücksichtigung der Ruhephasen, die das Tier kontinuierlich benötigt
  • Einhaltung und Beachtung der Tierschutz-Bedingungen
  • Fixieren Sie die Aufgaben "des Tieres am Set" möglichst aussagekräftig und detailliert, damit keine Widersprüche und Konflikte entstehen
  • Trainieren Sie als Tierbesitzer mit dem Tier vorher unbedingt eventuell unbekannte Situationen, die das Tier am Set erwartet, mit viel Liebe und Ruhe
  • Es gibt sehr gute professionelle Tiertrainer, falls von Ihrem Tier Dinge erwartet werden, die Sie ihrem Tier nicht selber antrainieren können 

Sämtliche Details werden individuell zwischen dem Tier-Besitzer und dem Auftraggeber ausgehandelt. Beachten Sie bitte als Tier-Besitzer bitte grundsätzlich auch die Rechte am eigenen Bild beimTier. Sofern Film – oder Fotoaufnahmen des Tieres gefertigt werden, bedeutet dies in jedem Fall eine Zahlungsverpflichtung des Auftraggebers gegenüber dem Tier-Besitzer, unabhängig davon, ob die Aufnahmen tatsächlich genutzt werden.

Für nicht eingehaltene Termine, die der Auftraggeber zu vertreten hat und die innerhalb vierundzwanzig Stunden vor Beginn abgesagt werden, kann die/der Auftragnehmer (Tierbesitzer) ein Ausfallhonorar in Höhe von 50 % der vereinbarten Vergütung verlangen. Termine die weniger als vierundzwanzig Stunden vor Beginn abgesagt werden, können vom Tierbesitzerin voller Höhe berechnet werden. Trainer und Tierbesitzer sind verpflichtet, vereinbarte Termine einzuhalten und alles Erforderliche für einen erfolgreichen Ablauf des Auftrages beizutragen. Sollte das Tier verhindert sein, oder sonstige unvorhersehbaren Umstände, die Einhaltung der vereinbarter Termine unmöglich machen, wird der Auftraggeber unverzüglich hierüber durch den Tier-Besitzer in Kenntnis gesetzt. Ein Schadenersatzanspruch wegen nicht zustande gekommener Termine gegenüber dem Tier-Besitzer wird jedoch ausdrücklich ausgeschlossen.

  • Der Auftraggeber zahlt bei jeder verbindlichen Buchung eines Tieres die vereinbarte Gage zu 100 % direkt an den Tier-Besitzer.
  • Das Honorar umfasst das Tageshonorar und beinhaltet das Entgelt für die Nutzungsrechte der Medien! 
  • Die Nutzungsrechte an den Aufnahmen werden grundsätzlich erst durch Zahlung des vereinbarten Entgelts an den Tier-Besitzer eingeräumt. Jegliche Nutzung vor der vollständiger Zahlung des vereinbarten Entgelts ist unzulässig.
  • Da es sich bei den Modellen um Tiere handelt, deren Handeln nicht eindeutig bestimmbar ist, sind Reklamations- und Haftungsansprüche gegenüber dem Tier-Besitzer ausgeschlossen. Jedoch darf der Tier-Besitzer keine unwahren Angaben über das Tier, den Eigenarten, Eigenschaften, Kenntnissen und Fähigkeiten des Tieres machen.
  • Der professionelle Einsatz von Film- und Foto-Tieren ist nach §11 des Deutschen Tier-Schutzgesetzes genehmigungspflichtig. Es wird vorausgesetzt, dass der Auftraggeber eine entsprechende Produktions-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat.
  • Der Tierbesitzer versichert, dass sein Tier zum Zeitpunkt der Buchung bzw. des Shootings gesund und entwurmt ist und über alle gattungs- oder rassetypischen Impfungen verfügt.
  • Jegliche medizinische Manipulation an Tieren oder Betäubung zu künstlerischen Zwecken sind grundsätzlich abzulehnen.
  • Selbstverständlich dürfen die Tiere nur unter der Beachtung des Tierschutz-Gesetzes eingesetzt werden. Für die Einhaltung des Tier-Schutz-Gesetzes ist sowohl der Auftraggeber als auch der Tier-Besitzer zuständig.
  • Die Arbeitszeit der Tiere darf lt. Gesetz vier Stunden pro Tag nicht überschreiten. Es müssen während des Shootings ausreichende Pausen eingehalten werden, in denen sich das Tier frei bewegen darf. Es muss für ausreichend frisches Wasser, je nach Tierart entsprechendes Futter und artgerechte Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten für das Tier gesorgt werden.

Für die beauftragten Tiere sollte vom Auftraggeber eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Tier-Star übernimmt keine Haftung für mittelbar durch Tiere verursachte Schäden, insbesondere nicht für eventuelle Produktionsausfälle sowie hieraus resultierenden Schadensersatzforderungen.



Wer aktiv mit Tieren werben will, der sollte sich allerdings im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass es auch hier – wie bei jeder Marketing-Strategie – einige Feinheiten zu beachten gilt. Folgende Tipps können helfen, die tierischen Begleiter möglichst passend in einer Kampagne zu verwenden. Nicht jedes Tier passt zu jeder Kampagne. Der tierische Protagonist sollte glaubwürdig wirken, damit das Gesamtkonzept überzeugt. Auch wenn Tiere sehr erfolgversprechend in Werbe-und Filmkampagnen sind, sollten sie nicht übertrieben vermenschlicht dargestellt werden. Da sonst Verbraucher sich zwar an das Tier erinnern, aber das beworbene Produkt "nicht überzeugt". Nicht alle Tiere lösen positive Emotionen aus, einige Tierarten verbreiten Unwohlsein, Angst oder gar Ekel (Insekten), auch haben viele Zielgruppen Vorlieben und No-Gos, die beachtet werden sollten.

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