Rechte am eigenen Bild bei den Tieren

Bildrechte, Foto-Rechte und Urheberrechte der Tiere 

Tier- Star ist eine Plattform, auf der Tierbesitzer gezielt die Darstellung und Präsentation Ihrer Tiere durchführen. Wenn Sie als Tierbesitzer an einer Zusammenarbeit mit potentiellen Auftraggebern (Tierfotografen, Producer für Tierfilme, Werbefachleuten und anderen Medienfachleuten, etc.) interessiert sind, sollten Sie eine Tier-SetCard für Ihr Tier ausfüllen. Weiterhin sollten Sie Ihre Rechte gut kennen, darum beachten Sie bitte unbedingt: 

Tiere haben kein "Recht am eigenen Bild" oder Persönlichkeitsrechte wie wir Menschen!

Tiere gehören zur Natur - wenn sie als Bestandteil der Natur fotografiert werden und die Fotos und Filme von Tieren auf öffentlich zugänglichen Platzen geschossen wurden, besitzt der Fotograf oder Kameramann als Urheber das alleinige Recht an den Fotos und Aufnahmen der Tiere. Tierbesitzer können Fremden nicht die Abbildung der Tiere untersagen. Ein "öffentlicher Platz/Ort" kann auch vorliegen, wenn es sich zwar um ein Privatgrundstück handelt, dieses jedoch jederzeit öffentlich zugänglich ist. Der Tierbesitzer hat keinen Anspruch auf die Fotos, selbst wenn die Bilder kommerziell verwendet werden. Der Fotograf als Urheber (Schöpfer eines Werkes, z.B. Foto/Film) hat die Verbreitungsrechte und das Vervielfältigungsrecht des Bildmaterials.

Das sollte Ihnen als Tierbesitzer bewusst sein, daher achten Sie bitte bei einem möglichen Auftrag auf Ihre entsprechenden vertraglichen Absicherungen, bevor Ihr Tier fotografiert wird. 
 

Versicherungspflicht der Produzenten von Tierfilmen

Der Einsatz von Filmtieren ist gemäß § 11 des Tierschutzgesetzes der Bundesrepublik Deutschland genehmigungspflichtig.

Kein Tiertrainer darf ohne Elaubnis des Veterinäramtes Tiere für Filmaufnahmen trainieren und vor die Kamera bringen. Diese gesetzliche Regelung dient dem Schutz der Tiere vor tierverachtenden Trainingsmethoden! Es ist wichtig, dass diese gesetzlichen Vorschriften zum Schutz der Tiere eingehalten werden! Wenn Sie planen, Tiere für Filmarbeiten zu trainieren und vor der Kamera professionell arbeiten zu lassen, ist es ganz wichtig, dass die  Tiere tierärztlich untersucht, geimpft und entwurmt sind. Eine artgerechte, liebevolle Unterbringung, Haltung und Schulung aller Tiere sollte gewährleistet und das oberste Gebot der Filmproduzenten und Tierbesitzer sein.      

Achtung: Falls keine Erlaubnis des Veterinäramtes gemäß § 11 Tierschutzgesetz vorliegt, ist auch kein Versicherungsschutz des Tieres bei den Aufnahmen gegeben, da sämtliche Versicherungen diese Erlaubnis des Veterinäramtes zur Bedingung der Gewährleistungspflicht/Versicherungsschutz des Tieres machen. Je zeit- und kostenintensiver ein Tierfilmprojekt ist, desto eher werden die Aufträge zur Film-Produktion an "freie Mitarbeiter" vergeben. Diese Freelancer müssen leider sehr oft ein spürbar "minimalistisches Budget" akzeptieren. Oft genug ist das Finanzierungskapital zur Herstellung und Produktion der Tierfilme dermaßen gering, dass die Kosten für Versicherungen gegen Diebstahl, Unfall, oder ähnliche Gefahren des Tieres gar nicht finanzierbar ist. Darum ist es für Sie wichtig, dass Sie als Tierbesitzer sich unbedingt die Genehmigung des Verterinäramtes vorweisen lassen, wenn Sie mit Ihrem Tier am Set erscheinen.

 

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